Eintracht Braunschweig: Das Warten geht weiter

Pedersen über Disziplinmangel enttäuscht

Weiter ohne Sieg: Braunschweigs Trainer Henrik Pedersen

Enttäuscht: Eintracht-Coach Henrik Pedersen © imago/jan huebner

Bei Eintracht Braunschweig macht sich nach dem Stotterstart in die neue Saison zunehmend Unruhe breit. Nach dem verspielten Zwei-Tore-Vorsprung beim 3:3 beim SV Wehen Wiesbaden ist der Zweitliga-Absteiger als einziges Team aus dem Kreis der Aufstiegsanwärter auch nach vier Runden noch ohne Sieg und rangiert weiterhin in der Abstiegszone.

Wir müssen lernen, solch einen Vorsprung nach Hause zu bringen. (Eintracht-Coach Henik Pedersen)

Trainer Henrik Pedersen machte seinen Spielern wegen der geradezu vogelwilden Unordnung in der Schlussphase nach der 3:1-Führung Vorwürfe. „Wir fangen plötzlich an, mit viel Risiko zu spielen“, bemängelte der dänische Coach in der Braunschweiger Zeitung mit nachvollziehbarer Enttäuschung die mangelnde Disziplin bei der Spielkontrolle: „Wir müssen lernen, solch einen Vorsprung nach Hause zu bringen.“

Wiesbaden zur Aufholjagd eingeladen

In der Tat brachten sich die Niedersachsen selbst um den erhofften Befreiungsschlag nach den ersten drei Punktspielen ohne Erfolgserlebnis. Durch den fortgesetzten Drang auf den nächsten Treffer vernachlässigten Pedersens Spieler die Absicherung in der Defensive und ermöglichten Wiesbaden dadurch erst noch die gelungene Aufhjoljagd.

Prinzipiell bewertete Pedersen den Ehrgeiz seiner Mannschaft zwar als gut. Vor dem Hintergrund der aus der Hand gegebenen Punkte allerdings bezeichnete der Eintracht-Trainer die Bemühungen um das 4:1 als „naiven Hunger“.

Doch der 40-Jährige mochte nicht nur Kritik üben. Abgesehen von der Fahrlässigkeit in der Schlussphase nämlich registrierte Pedersen im Fachmagazin Kicker (Heft 66 vom 13.08.2018) sehr wohl eine Leistungssteigerung vor allem im Vergleich zum ersten Auswärtsspiel beim mutmaßlichen Aufstiegsrivalen Hansa Rostock.

„Wir haben uns ganz anders präsentiert als in Rostock“, sagte der Coach. Seine Mannschaft wäre viel präsenter und selbstbewusster gewesen.

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