Eintracht Braunschweig: Dogan befürwortet U23

U19-Trainer bedauert Abmeldung

Deniz Dogan von Eintracht Braunschweig

Das Wort von Deniz Dogan hat noch einiges Gewicht bei der Eintracht. ©Imago images/Huebner

Deniz Dogan ist eine Institution bei Eintracht Braunschweig. Der Ex-Profi spielte von 2007 bis 2015 für die Profi-Mannschaft der „Löwen“, machte Höhen und Tiefen mit. Aktuell trainiert er die U19 bei den Niedersachsen und hat sich vorgenommen, die Spieler dort kontinuierlich zu entwickeln.

Dazu gehört auch, dass er sich um die Zukunft seiner Schützlinge Gedanken macht. In diesem Zusammenhang äußert der A-Lizenz-Inhaber auf der vereinseigenen Homepage Bedauern über die Abmeldung der U23, in der er selbst noch seine Karriere ausklingen ließ.

Problem bei Talentsuche

„Einer U21 oder U23 als Ausbildungsmannschaft stehe ich sehr positiv gegenüber, da bin ich ein klarer Fürsprecher. Es gibt häufig Spieler, die nach der U19 noch ein, zwei oder auch drei Jahre brauchen. Es gibt viele Beispiele, bei denen Spieler nach der U19 vermeintlich keine Chance mehr hatten und im Jahr darauf einen riesigen Entwicklungsschub genommen haben.“, so der 39-Jährige.

Allerdings hat Dogan auch Verständnis für die finanziellen Zwänge des Vereins, ist aber gleichzeitig zuversichtlich, dass zeitnah wieder eine echte Reserve eingeführt werden kann. Aktuell stellt die Eintracht zwar eine Zweite Mannschaft, die in der Landesliga antritt, doch dabei handelt es sich eher um echte Amateure ohne Anbindung zum NLZ.

So bietet diese zwar seinen U19-Talenten Gelegenheit auf Spielpraxis, doch ist die Konstellation oft ein Problem beim Rennen um neue Talente. Diesen würde ohne echte U23 oft eine Perspektive für die Zeit nach der A-Jugend fehlen und sich daher für andere Klubs entscheiden.  

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