Eintracht Braunschweig: Fürstner nimmt Führungsrolle an

Guter Draht zu Coach Pedersen

Stephan Fürstner und Henrik Pedersen im Training

Stephan Fürstner (l.) im Gespräch mit Trainer Henrik Pedersen. ©Imago/Hübner

Eintracht Braunschweigs Neuzugang Stephan Fürstner hat schon nach wenigen Trainingstagen keine Probleme mit der ihm zugedachten Führungsrolle bei den Niedersachsen. Der 30-Jährige sieht sich durch seine frühere Zusammenarbeit mit dem neuen Eintracht-Trainer Henrik Pedersen als Unterstützung für den Coach.

Seine Philosophie habe ich verinnerlicht. (Eintracht-Zugang Stephan Fürstner)

Er könne seinen neuen Teamkollegen etwas von Pedersens Vorstellungen weitergeben, meinte Fürstner in der Braunschweiger Zeitung: „Seine Philosophie, wie er Fußball spielen will, habe ich verinnerlicht“, berichtete der gebürtige Münchner von den anderthalbjährigen Erfahrungen mit dem dänischen Coach als Assistenztrainer bei Zweitligist 1. FC Union Berlin bis Ende vergangenen Jahres.

Pedersen habe sich durch seinen Aufstieg vom „Co“ zum Cheftrainer aus seiner Sicht nicht verändert. „Er ist sich treu geblieben“, gab Fürstner seiner Eindrücke wieder, „das ist authentisch, und das spürt auch die Mannschaft“.

Anführer mit und ohne Kapitänsamt

Sein guter Draht zu Pedersen sei auch nicht abhängig von seiner momentan hochgehandelten Wahl zum neuen Kapitän der Eintracht, meinte der defensive Mittelfeldspieler aus dem Talentschuppen des deutschen Meisters Bayern München. Das prestigeträchtige Amt „ist weniger für mich als für Journalisten ein Thema“, sagte Fürstner.

Als verlängerter Arm des Trainers sieht sich der ehemalige Junioren-Nationalspieler außer durch seine Erfahrung und Reife besonders auch durch seinen Platz auf dem Feld: „Meine Rolle wird die des Organisators vor der Abwehr sein als Bindeglied zwischen Defensive und Offensive.“

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