Eintracht Braunschweig: Geschäftsführer Voigt geht

Ende Januar ist Schluss

Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt verlässt die Eintracht auf eigenen Wunsch.

Verlässt Eintracht Braunschweig nach zehn Jahren im kommenden Januar: Soeren Oliver Voigt. ©Imago/Christian Schroedter

Auf eigenen Wunsch verlässt Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt Eintracht Braunschweig. Das gab der Verein am Mittwoch in einer offiziellen Mitteilung bekannt. Auf Wunsch des Aufsichtsrates wird der 49-Jährige die Geschäfte noch bis zum 31. Januar 2019 fortführen, auch das Lizenzierungsverfahren für die kommende Saison wird er bis Ende März unterstützen.

„Im Namen des gesamten Aufsichtsrates möchte ich mich bei Ollie Voigt ausdrücklich für die stets vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit bedanken, welche sportlich in dem Aufstieg in die Bundesliga im Jahr 2013 gipfelte“, so der Aufsichtsratsvorsitzende Sebastian Ebel, der zeitnah einen Nachfolger präsentieren möchte.

Nach über zehn Jahren Braunschweig ist Schluss

Der gebürtige Dortmunder Voigt führte seit Juli 2008 die Geschäfte der Braunschweiger. Vom September 2016 bis Juli 2018 gehörte er zusätzlich dem Präsidium der DFL an, das er verlassen musste, da die Eintracht nach dem Sturz in die 3. Liga kein Mitglied mehr in der DFL ist.

„Unter seiner Regie wurde der Verein auch strukturell nicht zuletzt durch den Aufbau des Nachwuchsleistungszentrums und den Stadionumbau für die Zukunft bestens aufgestellt“, würdigte Ebel dessen Verdienste.

Schwerer Stand bei Teilen der Fans

Teile der Braunschweiger Fanszene sahen das zuletzt anders und stehen Voigt kritisch gegenüber. Sie geben ihm eine Teilschuld am Niedergang der Eintracht. Die Stimmung auf der für diesen Donnerstag stattfindenden Jahreshauptversammlung wird auch trotz Voigts Abgang angespannt sein.

„Trotz der internen Meinungsverschiedenheiten der vergangenen zwölf Monate bin ich dem Verein für die jahrelange konstruktive Zusammenarbeit zu großem Dank verpflichtet“, weiß Voigt um die aktuelle Lage. Trotzdem: „Für die Eintracht wünsche ich mir von Herzen, dass sie so schnell wie möglich wieder in die Erfolgsspur der vergangenen Jahre zurückfindet.“

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