Eintracht Braunschweig: Im Sturm steckt der Wurm

Ernüchterung beim Zweitliga-Absteiger

Mäßige Auftaktbilanz: Braunschweigs Trainer Henrik Pedersen

Probleme im Sturm: Eintracht-Coach Henrik Pedersen © imago/jan huebner

Bei Eintracht Braunschweig herrscht nach dem Fehlstart mit nur zwei Punkten aus den drei bisherigen Spielen Ernüchterung. Die höchst mäßige Bilanz nach dem 1:1 gegen den FSV Zwickau entspricht nicht den Ansprüchen des Zweitliga-Absteigers, bei dem der Wurm derzeit im Sturm steckt.

Im Strafraum fehlt der Biss, es fehlt der finale Pass. (Eintracht-Coach Henrik Pedersen)

Trainer Henrik Pedersen beklagte denn auch im Fachmagazin Kicker (Heft 65 vom 09.08.2018) angesichts von bislang nur zwei Saisontreffern mangelnde Effektivität seines Teams in der Offensive. „Im Strafraum fehlt uns der Biss, es fehlt der finale Pass“, sagte der dänische Coach.

Auch seine Spieler haben den Angriff als Problemzone im Spiel der Niedersachsen ausgemacht. „Wir müssen zusehen“, sagte Abwehrspieler Niko Kijewski in der Braunschweiger Zeitung, „dass wir uns noch mehr Chancen erspielen.“

Weitere Neuverpflichtung in Planung

Angesichts der fehlenden Durchschlagskraft im Sturm zeichnet sich bei der Eintracht die Verpflichtung eines zusätzlichen Spielers ab. Laut Kicker haben Pedersen und Sportchef Marc Arnold übereinstimmend Handlungsbedarf erkannt.

Vorerst jedoch muss Pedersen im Kampf um den Anschluss zur Spitzengruppe mit seinem vorhandenen Kader auskommen. Beim nächsten Auftritt beim ebenfalls nur mäßig in die Saison gestarteten Aufstiegsanwärter SV Wehen Wiesbaden (Samstag) ist ein Sieg beinahe schon geradezu Pflicht für die Eintracht. „Klar haben wir nun etwas Druck“, gestand Abwehrspieler Felix Burmeister mit Blick auf die Reise nach Hessen ein.

Als Hoffnungsschimmer wertete Kijewski den Kampfgeist der Braunschweiger gegen Zwickau. Der Ausgleich nach einem Rückstand wie schon beim Saisonauftakt gegen den Karlsruher SC (1:1) spreche für die Moral der Mannschaft: „Das beweist unsere gute Mentalität, aber wir dürfen nicht jedes Spiel in Rückstand geraten.“

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