Eintracht Braunschweig: Kampf ist Trumpf

Fejzic überzeugt weiter

Jasmin Fejzic und Co. jubeln

Freude herrschte bei der Braunschweiger Eintracht über den Punktgewinn in Kaiserslautern. ©Imago/Werner Schmitt

Trotz 70 Minuten in Unterzahl: Einen Punkt eroberte Eintracht Braunschweig auf dem Betzenberg und durfte sich entsprechend nach dem Spiel in der Auswärtskurve von den Fans feiern lassen. Grund dafür war vor allem die Art und Weise, wie der BTSV den Zähler errang.

Mit viel Disziplin und Einsatz verteidigte Braunschweig und ließ nahezu keine Lauterer Chance zu. Die größte freilich, die vereitelte Keeper Jasmin Fejzic, der einen Elfmeter parierte. Fejzic wollte nach dem Spiel jedoch von einem Sonderlob nichts wissen.

„Es war ein wichtiger Punkt, aber nicht nur dank mir, sondern dank uns allen“, so der Torhüter am Mikrofon von MagentaSport. Hervorzuheben sind seine Leistungen dennoch, denn seit er wieder im Braunschweiger Kasten steht, hielt die Eintracht in fünf von acht Partien hinten die Null. Zum Vergleich: In der ganzen Hinrunde gab es nur zwei Partien ohne Gegentreffer.

Mentalität gegen Team der Stunde

Während Fejzic im Kasten Ruhe ausstrahlt, scheint der Abstiegskampf bei seinen Vorderleuten angekommen zu sein. Jedenfalls zeigen Pfitzner und Co. eben jene Mentalität, die in der Hinrunde noch fehlte, sind sich auch für ein Kampfspiel nicht zu schade.

Dieser Faktor ist insbesondere wichtig, da es am Wochenende gegen die nächste Mentalitäts-Truppe geht: den SV Meppen. Dieser schwimmt derzeit bekanntlich auf einer Erfolgswelle und reist mit viel Selbstvertrauen nach Braunschweig.

Das weiß auch BTSV-Trainer André Schubert. „Wir müssen am Wochenende Vollgas geben, von der ersten Minute an“, so der Trainer, der aufgrund der Englischen Woche personelle Wechsel andeutet: „Wir haben auch ein paar andere Spieler im Kader, die auch auf ihre Chance lauern.“

Besonders auf den offensiven Außenbahnen sind die Optionen mit Bär, Bulut oder Putaro vorhanden. Aber auch defensiv stehen die Alternativen mit Fürstner oder Menz bereit. Jedenfalls dürfte der BTSV-Kader ein deutlich anderes Gewand annehmen, wie noch im Hinspiel: Damals verlor Braunschweig deutlich mit 2:4 in Meppen.

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