Eintracht Braunschweig: Noch Luft bei der richtigen Balance

"Löwen" präsentieren sich torhungrig

Marcel Bär (v.) gegen Zwickaus Morris Schröter.

Auch nach dem zwischenzeitlichen 3:0 spielten Marcel Bär (v.) und Braunschweig weiter nach vorne. ©imago images/Picture Point LE

Eintracht Braunschweig bleibt auch im zweiten Spiel unter dem neuen Trainer Marco Antwerpen ungeschlagen. Zum Abschluss des 17. Spieltages setzten sich die „Löwen“ mit 3:1 gegen den FSV Zwickau durch und kletterten erneut auf den Relegationsplatz.

Dabei bot die Eintracht eine gute Leistung an und stellte die Weichen mit einem Doppelschlag innerhalb von zwei Minuten bereits früh auf Sieg. Marcel Bär nach maßgenauer Flanke von Nick Proschwitz und Martin Kobylanski nach einem haarsträubenden Fehlpass von Fabio Viteritti im Aufbauspiel sorgten für eine 2:0-Führung – noch keine 30 Minuten waren zu diesem Zeitpunkt gespielt.

Fokus auf der Offensive

Dass es in der Schlussphase fast nochmal spannend geworden wäre, lag auch an der offensiven Einstellung der Hausherren. „Wir haben immer weiter nach vorne gespielt, sodass auch klar ist, dass wir nicht jeden langen Ball verteidigen können“, erklärte Bär im Anschluss auf der BTSV-Homepage.

„Man muss aber auch sagen, dass Zwickau trotzdem nach vorne gespielt hat und versuchte, in die gefährlichen Räume zu kommen, was wir gut verteidigt haben“, lobte Antwerpen den Gegner und seine eigene Mannschaft. Auf die richtige Balance zwischen Abwehr und Angriff wird es auch am kommenden Wochenende ankommen, wenn Braunschweig nach Mannheim reisen muss.

Kessel kehrt gegen Mannheim zurück

Nach einem Sieg aus den letzten vier Auswärtspartien dürfte das Spiel beim Aufsteiger jedoch zum richtigen Zeitpunkt kommen: Der Waldhof gehört zu den heimschwächsten Teams der Liga, holte erst neun Punkte vor den eigenen Fans und blieb zuletzt drei Mal in Serie ohne eigenen Treffer.

In der Defensive wird Antwerpen zudem wieder auf den etatmäßigen Rechtsverteidiger Benjamin Kessel zurückgreifen können, der gegen den FSV gelbgesperrt fehlte. Auch Robin Ziegele dürfte seine Grippe bis dahin auskuriert haben, auch wenn dessen Vertreter Felix Burmeister seine Sache im dritten Saisoneinsatz souverän löste.

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