Eintracht Braunschweig: Otto vermisst die Emotionalität

und rechnet mit Geisterspielen

Yari Otto gegen Timo Röttger

14 Einsätze in dieser Saison: Yari Otto (Mitte). ©Imago images/Huebner

Während manche Drittligisten wieder ins Training eingestiegen sind, steht bei Eintracht Braunschweig der Ball still. Die Spieler des BTSV halten sich demnach in den eigenen vier Wänden fit, so auch Yari Otto.

Der 20-Jährige, 2018 aus Wolfsburg gekommen, hat sich „selbst ein kleines Fitnessprogramm zusammengestellt“, wie er jetzt in einem Interview auf der Vereinshomepage verriet. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass dann nochmal eine richtige Vorbereitung absolviert wird, bevor der Spielbetrieb weitergeht.“

Geisterspiele wohl unumgänglich

Das Mannschaftstraining ist auch bei Eintracht Braunschweig noch bis 19. April ausgesetzt, aktuell gibt es keine Anzeichen, dass die Löwen früher wieder einsteigen.

Wann die 3. Liga ihren Spielbetrieb wieder aufnimmt, steht noch nicht offiziell fest. Am gestrigen Donnerstag legten sich die Drittliga-Vertreter in einer Videokonferenz zumindest fest, dass die Saison zu Ende gespielt werden solle.

Geisterspiele stehen in diesem Szenario dann wohl auf der Tagesordnung, wobei Otto der Zukunft mit gemischten Gefühlen entgegenblickt. Ohne die Fans wird es ziemlich bescheiden. Allerdings kann ich mir kein anderes Szenario vorstellen, um die Saison zu Ende zu spielen.“

Weiterentwicklung

Durch die Pause stockt naturgemäß auch die Entwicklung Ottos die in der laufenden Saison nochmal einen Sprung nach vorne gemacht hat. Insgesamt 35 Drittliga-Einsätze hat der ehemalige U-Nationalspieler mittlerweile auf dem Buckel.

In der laufenden Saison wurde er nicht wie überwiegend im Nachwuchsbereich an vorderster Front eingesetzt, sondern im offensiven oder zentralen Mittelfeld, was sich nicht gerade nachteilig auf die taktischen Fähigkeiten des gebürtigen Wolfsburgers ausgewirkt haben dürfte.

Seinen Torriecher hatte Otto bereits in der letzten Saison mit vier Treffern unter Beweis gestellt. Schafft er es, die Komponenten zu verbinden, könnte Otto im Saisonendspurt wieder wie zuletzt am 22. Spieltag gegen Jena (1:1) vom Beginn an auf dem Platz stehen. Denn, das sagt Otto auch: „Die Spiele in den Stadien und diese ganze Emotionalität fehlen mir sehr.“

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