Eintracht Braunschweig: Pedersen will mehr Plan sehen

Suche nach Offensivverstärkungen

Hofft auf Verbesserungen in der Offensive: Braunschweigs Trainer Hernik Pedersen

Bisher nur teilweise zufrieden: Eintracht-Coach Henrik Pedersen © imago/jan huebner

Eintracht Braunschweigs Trainer Henrik Pedersen ist mit dem Stand der Vorbereitung seiner Mannschaft auf die kommende Drittliga-Spielzeit erst teilweise zufrieden. Zwei Wochen vor dem Saisoneröffnungsspiel gegen den Karlsruher SC (27. Juli) sieht der Däne vor allem im Offensivbereich noch Potenzial für Verbesserungen.

In den ersten Testspielen habe seinen Spielern noch „eine klare Idee mit dem Ball“ gefehlt, beschrieb Pedersen in einem Interview mit der Braunschweiger Zeitung seine wichtigsten Eindrücke nach den ersten Wochen der Zusammenarbeit mit seinem Team.

Wir werden den Fokus darauf legen, dass es offensiv nach einem Plan aussieht. (Eintracht-Coach Henrik Pedersen)

„Defensiv“, führte der 40-Jährige in einer Zwischenbilanz des Trainingslagers in der Pfalz weiter aus, „funktioniert das schon sehr gut, doch in den nächsten Wochen werden wir mehr den Fokus darauf legen, dass es auch offensiv mehr und mehr nach einem Plan aussieht.“

Routiniers wichtig

Für besonders wichtig hält der Coach in der momentanen Phase der Saisonvorbereitung seine Routiniers als Leitfiguren für die zahlreichen jüngeren Neuverpflichtungen im Kader des Zweitliga-Absteigers: „Spieler wie Stephan Fürstner und Felix Burmeister nehmen die Jungen mit, reden mit ihnen, bringen sie weiter. Und die Jungen lernen von ihnen.“

Dabei sei die Erfahrung der älteren Spieler „nicht ausschlaggebend. Entscheidend ist, was man aus dieser Erfahrung lernt“, verdeutlichte Pedersen seine Sicht auf die Mannschaftsstruktur.

Pedersen bestätigte außerdem die laufenden Suche der Niedersachsen nach weiteren Zugängen für die Offensive. „Wir brauchen einen harten Konkurrenzkampf, auf jeder Position“, erklärte der Nachfolger von Torsten Lieberknecht.

Es gebe nur einen kleinen Unterschied der 3. Liga zum Zweitliga-Niveau, begründete Pedersen seine Vorstellungen vom weiteren Umbau des Kaders: „Da geht es um Männerfußball, und darauf müssen wir vorbereitet sein.“

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