Eintracht Braunschweig: Pfitzner äußert Kritik an den Fans

Urgestein wünscht sich mehr Fingerspitzengefühl

Braunschweigs Marc Pfitzner (r.) gegen Ingolstadts Maximilian Thalhammer.

Kämpferisch auf und neben dem Platz: Braunschweigs Marc Pfitzner (r.). ©imago images/Hübner

233 Pflichtspiele bestritt Marc Pfitzner bislang für Eintracht Braunschweig, 99 weitere kommen für die zweite Mannschaft hinzu. Soll heißen: Er kennt den Klub ganz genau. Gegenüber der Braunschweiger Zeitung nimmt der 35-Jährige jetzt die Fans in die Pflicht.

„Einige von unseren Spielern wissen gar nicht, was es bedeutet, wenn das Stadion hier mal richtig bebt“, kritisiert Pfitzner die Stimmung an der Hamburger Straße und die Anhänger, welche das 0:3 gegen Ingolstadt am vergangenen Wochenende mit Pfiffen quittierten. „Ich weiß, dass wir dazu zunächst in Vorleistung gehen müssen, aber ein bisschen Gefühl für die Situation erwarte ich schon“, so Pfitzner.

Bessere Stimmung nach Münster?

Diese Vorleistung blieb die Eintracht zuletzt schuldig. Niederlagen gegen Ingolstadt und Rostock, dazu jeweils Unentschieden gegen Halle und Unterhaching – mit zwei Punkten aus den letzten vier Heimspielen stimmen die Ergebnisse nicht. Dass die Mannschaft von Trainer Christian Flüthmann dabei auch spielerisch nur sporadisch überzeugen konnte, hat seinen Anteil am Unmut der Fans.

Dass sich die Stimmung auf den Rängen wieder wandelt, liegt natürlich im Einflussbereich der Spieler. Diese können am kommenden Montag beim Gastspiel in Münster für die Trend- und damit einhergehend die Stimmungswende sorgen. Gegen die mit bereits 14 Gegentoren zweitschwächste Heimdefensive wollen die Löwen an die effektive Vorstellung in Großaspach anknüpfen, bei der die Mannschaft aus wenigen Möglichkeiten drei Treffer erzielte.

Für das Gastspiel bei den Preußen kann Flüthmann derweil wieder auf Robin Becker zurückgreifen, der nach seiner verbüßten Gelbsperre für den nun rotgesperrten Steffen Nkansah in die Innenverteidigung zurückkehrt.

Eine Reaktion der Braunschweig-Fans auf die Aussagen von Pfitzner wird hingegen auf sich warten lassen: Durch die Länderspielpause wird die Eintracht erst am 23. November wieder ein Heimspiel bestreiten, dann kommt Chemnitz an die Hamburger Straße.

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