Eintracht Braunschweig: Unruhe nach Pleite

Pedersen kritisiert "fehlende Intensität".

Henrik Pedersen im Eintracht Stadion

Ein enttäuschter Henrik Pedersen nach der Niederlage gegen Fortuna Köln. ©Imago/Huebner

„Wir wollen Euch kämpfen sehen“, schallte es den Braunschweiger Kickern entgegen, als sie sich nach der 0:2-Niederlage gegen Fortuna Köln auf dem Weg Richtung Fankurve machten. Der Unmut der Anhänger wächst, was aufgrund der dürftigen Auftritte in der Liga nicht unverständlich ist.

Probleme in Halbzeit eins

Kapitän Stephan Fürstner benannte die Probleme des BTSV nach dem Spiel am Mikrofon von Telekom Sport. „Wir geraten wieder in Rückstand“, so der Kapitän, danach wäre es schwer gewesen, gegen ein starkes Fortuna Köln Chancen zu kreieren.

In der Tat müssen die Braunschweiger meist einem Rückstand hinterherlaufen, in vier von fünf Spielen traf zuerst der Gegner, die Löwen sind daher auch das zweitschlechteste Team der ersten Halbzeit, während es in der zweiten Hälfte deutlich besser klappt.

Mit dem Ball haben wir viel zu langsam gespielt. (Henrik Pedersen)

Die fehlende Kreativität in der Offensive ist deutlich zu erkennen, was laut Trainer Henrik Pedersen an fehlendem Tempo und „fehlender Intensität“ lag. „Mit dem Ball haben wir viel zu langsam gespielt“, so der Coach, der sich weiterhin in Geduld übt.

Unruhe kontraproduktiv

Vor der Saison war bereits zu erwarten, dass es etwas dauert, bis sich die neu zusammengestellte Mannschaft findet, dass die Eintracht nach fünf Spieltagen jedoch noch ohne Sieg auf dem vorletzten Tabellenplatz rangiert, hätten wohl nur die wenigsten prophezeit.

Damit sich der BTSV den Befreiungsschlag schafft, mahnen sowohl Pedersen als auch Fürstner Geduld an. Es dürfe „nicht unruhig werden“, so der Braunschweiger Kapitän vor der kommenden schweren Auswärtsaufgabe beim Tabellenzweiten Unterhaching. Ein Mutmacher immerhin ist die Historie: Die letzten drei Partien gegen die Münchner Vorstädter gewannen die Löwen – jeweils ohne Gegentor. Damit diese Serie fortgesetzt wird, ist nun allerdings eine deutliche Leistungssteigerung nötig.

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