Eintracht Braunschweig: Verunsicherung nach Pleite

Löwen ergeben sich Ingolstadt kampflos

Ein Blick auf die Ersatzbank von Eintracht Braunschweig

Zum Wegschauen: Peter Vollmann (r.) sah kein Aufbäumen des BTSV. ©Imago images/Hübner

Es war eine kuriose Situation im Eintracht-Stadion, als Ingolstadts Maximilian Thalhammer das dritte Tor innerhalb von fünf Minuten für die Gäste erzielte. Und so herrschte in beiden Fanblocks ungläubiges Staunen. Auf Seiten der FCI-Anhänger aufgrund der Effizienz der eigenen Mannschaft und auf Seiten des BTSV aufgrund des sich auflösenden Defensivverbundes.

Nach 26 Minuten stand es also 0:3 aus Braunschweiger Sicht. „Das darf einer Spitzenmannschaft nicht passieren“, so Sportdirektor Peter Vollmann im NDR nach dem Spiel zu der ersten halben Stunde seiner Mannschaft, die es danach nicht schaffte, in der Offensive Chancen zu kreieren und sich ihrem Schicksal ergab. Die unnötige rote Karte für Steffen Nkansah in der zweiten Halbzeit passte ins Bild.

Heimschwierigkeiten setzen sich fort

Damit setzen sich die Probleme in dieser Saison fort. Erst zwei Siege gab es in sieben Heimspielen, dreimal lag der BTSV schon zur Halbzeit zurück. Die Verunsicherung war der Mannschaft anzumerken, der 3:1-Sieg gegen Großaspach aus der Vorwoche, der als Initialzündung dienen sollte, verpuffte aufgrund der gestrigen Leistung gegen Ingolstadt.

So konstatierte auch Vollmann: „0:3 zuhause ist eine sehr schmerzhafte Angelegenheit.“ Die Verantwortlichen werden jetzt das Spiel auseinandernehmen, so der Sportdirektor weiter, um zumindest die richtigen Schlüsse aus der Niederlage zu ziehen.

Zwar fällt die Pleite gegen den direkten Konkurrenten Ingolstadt aufgrund des geringen Abstands zu den Aufstiegsrängen nicht allzu schwer ins Gewicht, der Trend, mit nur einem Sieg aus den letzten sieben Spielen ist jedoch bedenklich.

Ihre Wunden lecken können die Braunschweiger Löwen bis zum Montag nächster Woche, dann erst steht das Auswärtsspiel bei Preußen Münster an. Die Adlerträger stehen auf dem vorletzten Tabellenplatz und damit mit dem Rücken zur Wand. Entscheidend wird für die Partie sicherlich sein, wer sein Selbstvertrauen möglichst schnell wieder aufrichten kann.

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