Eintracht Braunschweig: Vorteile durch großen Kader?

Fürstner und Nehrig wieder fit

Stephan Fürstner bei Eintracht Braunschweig

Stephan Fürstner hat seine Verletzung überstanden. ©Imago images/pmk

Die Löwen jagen wieder über den Trainingsplatz, in Kleingruppen bereitet Marco Antwerpen seine Mannschaft auf eine mögliche Fortführung der Saison vor. Dass die Löwen in dieser Spielzeit durchaus noch ambitionierte Ziele haben, ließ zuletzt Sportdirektor Peter Vollmann durchblicken.

Wann Eintracht Braunschweig die Chance erhält „oben anzugreifen“, wie es Vollmann ausdrückt ist aber noch nicht abzusehen. Wahrscheinlich sind bei einer Fortführung der Saison allerdings englische Wochen, in denen die Löwen mit ihrer Kaderstärke punkten könnten.

Mehr Optionen

29 Mann stehen beim BTSV unter Vertrag, damit hat Antwerpen fünf Spieler mehr zur Verfügung, wenn es in der Liga Schlag auf Schlag gehen sollte, als der Tabellenführer MSV Duisburg, dessen Kader bei insgesamt 24 Akteuren wenig Spielraum lässt.

„Das kann natürlich ein Vorteil sein, wenn man über einen so großen Kader verfügt“, macht Trainer Marco Antwerpen jetzt auf der Vereinshomepage keinen Hehl daraus, dass dieser Aspekt zum Trumpf werden könnte. „Dadurch hat man die Möglichkeit Sperren, Erkrankungen und Verletzungen besser zu kompensieren oder dem einen oder anderen auch mal eine Pause zu geben.“

Aus personeller Hinsicht umso erfreulich ist in Braunschweig sicherlich, dass Bernd Nehrig und Stephan Fürstner, die vor der Corona-Krise verletzungsbedingt ausfielen, wieder auf dem Platz stehen und „einen sehr guten Eindruck“ hinterlassen, wie Antwerpen verrät.

Ob der große Kader zum Vorteil werden kann, sprich, ob die Saison fortgeführt wird, das hat der BTSV-Coach nicht in der Hand. Aus sportlicher Sicht ist die Marschroute jedoch klar:„Wir bereiten uns bestmöglich auf Tag X vor.“