FC Bayern U23: Batista Meier & Zirkzee an drei Fronten

3. Liga, Profis & U19

Oliver Batista Meier von der Bayern U23

Oliver Batista Meier darf sich zur Zeit auch bei den Profis zeigen. ©Imago images/Passion2Press

Der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge erwartet in den nächsten Jahren eine Rendite aus den Investitionen in den FC Bayern Campus. Einen ersten Schritt tat Chef-Trainer Hansi Flick mit der Beförderung weiterer U23-Spieler ins Profi-Training. Neben Lars Lukas Mai und Christian Früchtl, die schon dabei waren, sind das seit zwei Wochen Leon Dajaku, Sarpreet Singh, Oliver Batista Meier sowie Joshua Zirkzee.

Für die beiden Letzterer bedeutet das seither einen Tanz auf drei Hochzeiten.  Grundsätzlich gehören sie dem Drittliga-Kader an, sind jedoch beide noch für die U19 spielberechtigt und trainieren nun wie gesagt auch mit der Profi-Mannschaft.

Zirzee tut sich schwer

Während Meier schon seit August in der A-Junioren-Bundesliga mitwirkt, tut Zirkzee das erst seit zwei Spielen. Zuvor war der Niederländer nur in der UEFA Youth League für die U19 aufgelaufen.

Außenbahnspieler Meier profitiert von der Situation, kommt er doch so gut wie an jedem Wochenende auf viel Spielzeit. In der 3. Liga wie in der U19 stand er jeweils siebenmal in der Startelf, dazu kommen die Youth League Partien.

Zirkzee hingegen tut sich schwerer, für ihn sah es zuletzt eher nach einem Rückschritt aus. Zu Beginn der Saison bekam er sechsmal die Chance sich in der 3. Liga von Beginn an zu beweisen. Danach kam er nur von der Bank und fehlte in den letzten Wochen ganz.

Wegen seiner Gelb-Roten Karte aus dem Meppen-Spiel war der Mittelstürmer erst gesperrt, verbrachte dann die Partie gegen 1860 auf der Bank und war gegen Jena nicht im Kader. Er spielte stattdessen am Sonntag A-Jugend, wo er zumindest ein Tor erzielte.

Leidet die Homogenität?

Ihm fehlt es an Robustheit für die 3. Liga, die sein Konkurrent Otschie Wriedt ihm voraus hat. Die Hoffnung von Trainer Sebastian Hoeneß dürfte sicherlich sein, dass er sich das Talent aus dem Feyenoord-Nachwuchs diese nun bei den Profis ebenfalls aneignet.

Für Zirkzee und seine Mitstreiter wird das Training mit Lewandowski & Co. sicherlich zur Entwicklung beitragen. Inwieweit die Maßnahmen der U23 kurzfristig helfen, ist aber durchaus zu hinterfragen. Mit nur einem Sieg aus den letzten sechs Spielen könnte Hoeneß eine gut eingespielte, kompakte Truppe momentan gut gebrauchen.

Angesichts der Abwesenheiten der eigenen Spieler und den regelmäßig nach unten beorderten Akteuren wie Michael Cusiance sieht es aber eher danach aus, dass auch gegen den MSV Duisburg die Hoffnungen wieder auf der individuellen Qualität statt der mannschaftlichen Geschlossenheit beruhen werden.

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