FC Bayern U23: Welcher Ü23-Spieler muss auf die Bank?

Vier Akteure für drei Positionen

Maximilian Welzmüller (m.) gegen Würzburg.

Maximilian Welzmüller (m.) stand bislang an jedem Spieltag in der Startelf der FC Bayern U23. ©imago images/Jan Huebner

Auf drei Spiele hat die FC Bayern U23 ihres Siegesserie mittlerweile ausgebaut und nach dem 2:0-Erfolg über Braunschweig erstmals den Sprung in die obere Tabellenhälfte geschafft. „Die Jungs sind heute ans Limit gegangen, haben über weite Strecken konsequent verteidigt und endlich auch mal zu Null gespielt“, freute sich Trainer Sebastian Hoeneß auf der Klub-Homepage.

Im Hinblick auf sein Personal stand der 37-Jährige gegen die Eintracht erstmals vor einem Luxus-Problem, das ihn auch im weiteren Saisonverlauf beschäftigen wird: Bekanntlich dürfen in einer U23 nur drei Akteure eingesetzt werden, die älter als 23 sind.

Feldhahn & Wriedt sind gesetzt

Mit Nicolas Feldhahn, Maximilian Welzmüller, Otschi Wriedt und Timo Kern standen am Sonntag erstmals alle vier Akteure, die von dieser Regel betroffen sind, gemeinsam im Kader. Zuvor verhinderten Verletzungen bei Feldhahn und Kern diese Konstellation.

Einen aus diesem erfahrenen Quartett wird Hoeneß nun auf die Bank setzen müssen. Gegen Braunschweig erwischte es Kern, der nach auskurierter Knieverletzung erstmals seit dem 4. Spieltag wieder im Kader stand. Auch in Zukunft dürfte die Entscheidung zwischen ihm und Welzmüller fallen.

Denn Feldhahn ist in der Innenverteidigung gesetzt, der Kapitän bringt die Erfahrung von mittlerweile 221 Drittliga-Partien mit und wird dringend benötigt, um den Defensivverbund der FC Bayern U23 anzuführen. Ähnliches gilt auf der anderen Seite des Platzes für Wriedt, der als offensive Lebensversicherung für acht der 21 Tore verantwortlich war und beim Führungstreffer gegen Braunschweig durch Leon Dajaku auch als Vorbereiter glänzte.

Kern die offensivere Option

Welzmüller hingegen stand an allen elf Spieltagen bei Anpfiff auf dem Rasen und bildete dabei einen Teil der Doppelsechs im Münchner 4-2-3-1. Eine Rolle, für die Kern ebenfalls die fußballerischen Voraussetzungen mitbringt. Im Vergleich zu Welzmüller stellt der Sommer-Neuzugang aus Mannheim aber die deutlich offensivere Option dar. 

Im Hinblick auf die defensive Stabilität der Mannschaft dürfte Welzmüller – zumindest vorerst – die Nase vorne haben, da sich mit Mickael Cuisance ein eigentlich für die Profi-Mannschaft verpflichteter aber nun in der U23 zum Stammspieler avancierter Akteur im offensiven Mittelfeld festgespielt hat.

In Stein gemeißelt dürfte diese Hackordnung aber nicht sein. Speziell gegen tiefstehende Gegner wäre Kern im defensiven Mittelfeld ein probates Mittelfeld, der Doppelsechs größeren Offensivdrang zu verpassen.

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