FC Carl Zeiss Jena: Zimmermann nicht zufrieden

Der Trainer kritisiert die Einstellung seines Teams

Mark Zimmermann Trainer vom FC Carl Zeiss Jena

Mark Zimmermann vermisste gegen Wehen Wiesbaden die Einsatzbereitschaft. ©Imago/Manngold

Das erste Spiel der Saison 2017/18 ist Geschichte und Aufsteiger Carl Zeiss Jena musste dabei eine 0:1-Niederlage bei Wehen Wiesbaden hinnehmen. Besonders mit Großteilen der ersten Halbzeit konnte Trainer Mark Zimmermann allerdings zufrieden sein. Dort stand der FCC in der Abwehr mehr als stabil, ließ in der ersten halben Stunde des Spiels nichts zu.

Einstellung muss besser werden

Womit der Coach allerdings nicht zufrieden war, war die Einstellung seiner Mannschaft. „Wir hatten keinen Spieler auf dem Platz der an sein Limit gegangen ist“, so Mark Zimmermann in der Bild (Ausgabe vom 24.07.2017). Der Trainer forderte von seiner Mannschaft das Niveau, das sie auch in den Relegationsspielen gegen Viktoria Köln an den Tag legte.

Auch Stürmer Timmy Thiele machte die Niederlage an individuellen Fehlern fest, denn „die Qualität der Gegenspieler ist natürlich anders als in der Regionalliga“, wie der Angreifer sagte. Das sei für den ein oder anderen in der Mannschaft noch eine Umstellung.

Auch die ein oder andere Personalentscheidung Zimmermanns sorgte am Spieltag für Diskussionen. So saß der ambitionierte Keeper Jo Coppens, der erst kürzlich vom KSV Roeselare aus Belgien gekommen war, nur auf der Tribüne. Innenverteidiger Justin Gerlach, der in der vergangenen Saison noch 31 Spiele in der Regionalliga für den FCC gemacht hat, musste mit einem Platz auf der Ersatzbank vorlieb nehmen.

Seinen Platz in der Abwehr übernahm Neuzugang Marius Grösch und machte seine Sache bis auf wenige Abstimmungsprobleme überwiegend solide. Es ist daher wahrscheinlich, dass Grösch auch bei der Heimpremiere gegen Fortuna Köln am kommenden Wochenende zusammen mit Dennis Slamar die Innenverteidigung bildet.

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