FC Carl Zeiss Jena: Zwischenbilanz der Neuzugänge 2017/18

Wer hat eingeschlagen, wer nicht?

Julian Günter-Schmidt im Duell mit Marcel Gebers.

Nimmermüder Angreifer: Julian Günther-Schmidt überzeugt. ©Imago/Karina Hessland

Aufsteiger Carl Zeiss Jena hält sich bislang wacker über Wasser. Derzeit reicht es für Platz 15, der Vorsprung zur Abstiegszone beträgt derzeit drei Punkte. Ausruhen auf dem Erreichten gilt also nicht. Auch nicht für die Neuzugänge. Liga-Drei.de verrät, wie gut sie sich im Team des Aufsteigers bislang geschlagen haben.

Julian Günther-Schmidt
Der Angreifer mit Bundesligaerfahrung (insgesamt 42 Minuten für den FC Augsburg) sollte der Offensive der Jenaer mehr Durchschlagskraft verleihen. Die Bilanz des vom FC Augsburg geliehenen Offensivmanns ist bislang aber noch ausbaufähig: Zwei Tore und null Vorlagen lautet seine persönliche Zwischenbilanz nach fünf Partien. Dennoch fügte sich der 23-Jährige gut ein, rackert und läuft vorbildlich. An seinem Stammplatz wird wohl vorerst nicht gerüttelt.

Timo Mauer
Für ein Jahr hat sich Carl Zeiss die Dienste des Angreifers gesichert, der 20-Jährige kam per Leihe vom SC Paderborn. Zweimal startete Mauer bislang von Beginn an. Ein Treffer blieb ihm noch nicht vergönnt. Seit mittlerweile sechs Ligaspielen ist der Mittelstürmer keine Alternative mehr, ob eines Muskelbünderisses ist Mauer zum Zuschauen verdammt. In der abgelaufenen Woche konnte Mauer allerdings wieder ins Training einsteigen – ein Ende der Leidenszeit zeichnet sich also ab.

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Kevin Pannewitz
Der Ex-Rostocker gilt als hochveranlagt, fiel zu seiner Zeit bei Hansa und auch beim VfL Wolfsburg aber durch fehlende Disziplin auf. In Jena wollte Pannewitz einen neuen Anlauf nehmen und schaffte es zuletzt tatsächlich in den Kader. Baut er seine Fitness weiter aus, dauert es bis zu seinem ersten Einsatz für den FCC womöglich nicht mehr lange.

Florian Brügmann
Solide: Die Leistungen Brügmanns ließen sich die meiste Zeit auf diesen Nenner bringen. Aus Halle gekommen nahm der 26-jährige Außenverteidiger prompt seine Position in der Viererkette ein. Seine Hausaufgaben konnte er zumeist erledigen, mehr kam von ihm zunächst nicht.

Wie wertvoll Brügmann aber sein kann, stellte er jüngst gegen Ex-Klub Hansa Rostock unter Beweis. Kurz vor dem Ende jagte der gebürtige Hamburger den Ball aus der Distanz ins Tor und entschied das Ost-Duell mit dem 1:0-Siegtreffer.

Jo Coppens
Der Belgier wurde als Backup für Stammkeeper Raphael Koczor geholt. Ins Geschehen in der Liga eingreifen konnte der Schlussmann bislang nicht, lediglich im Thüringenpokal durfte sich der 26-Jährige beweisen. Dort zeigte er allerdings eine bärenstarke Leistung, was ihm auch Ex-FCC-Keeper Perry Bräutigam bescheinigte.

Manfred Starke und Kevin Pannewitz vom FC Carl Zeiss Jena

Nicht mehr nur auf der Tribüne: Kevin Pannewitz (r.) kämpft sich ins Team. ©Imago/Matthias Koch

Jan Löhmannsröben
Der Ex-Magdeburger präsentiert sich in Jena als die erhoffte Verstärkung. Löhmannsröben ist eine feste Größe und konstant in seinen Leistungen. Der defensive Mittelfeldmann kann bereits 1188 Einsatzminuten vorweisen, nur Innenverteidiger Dennis Slamar stand länger auf dem Platz (1266). Bitter für ihn und Jena: Ob einer Gelb-Roten Karte ist Löhmannsröben für die Partie am Sonntag in Zwickau gesperrt.

Marius Grösch
Der Innenverteidiger spielte bereits in der Jugend für die Jenaer, im Sommer kehrte er ablösefrei aus Kaiserslautern zurück. Beim FCK hatte er für die zweite Mannschaft gekickt. Auch Grösch half Carl Zeiss sofort weiter und schnappte sich einen Stammplatz. In zwölf Ligaspielen wurde er lediglich einmal eingewechselt, spielte ansonsten stets von Beginn an.

Firat Sucsuz
Rund läuft es für den 21-Jährigen in Jena noch nicht. Zwar kam Sucsuz in elf Spielen zum Einsatz, zuletzt aber wurde der Türke viermal hintereinander eingewechselt. Unentbehrlich konnte er sich bislang also noch nicht machen. Immerhin sicherte er sich beim Sieg gegen Rostock seinen ersten Scorerpunkt, als er den Siegtreffer von Brügmann auflegte.

Maximilian Weiß
Weiß kommt aus der eigenen Jugend und durfte bereits zweimal Drittliga-Luft schnuppern. Am ersten Spieltag gegen Wehen Wiesbaden (0:1) waren es noch 15 Minuten, beim 2:0-Erfolg über Halle reichte es nur für die Schlussminute. Seit dem fünften Spieltag kickt Weiß für die Reserve von Carl Zeiss.

Justin Schau
Der nächste Nachwuchsspieler. Schau allerdings kam von Dynamo Dresdens U19 im Sommer nach Jena. Auch der defensive Mittelfeldmann schaffte es bislang zu zwei Kurzeinsätzen und verstärkt vornehmlich die Jenaer U21.

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