Fortuna Köln: Auftreten macht Hoffnung

Zittern um Dahmani und Schiek

Moritz Hartmann gegen Thilo Leugers.

Fortuna Köln und Moritz Hartmann (l.) belohnten sich auch gegen Meppen nicht für eine ansprechende Leistung. ©imago images/Werner Scholz

Zum neunten Mal in Serie blieb Fortuna Köln sieglos, gegen Meppen mussten sich die Südstädter mit einem 1:1 begnügen. So steht weiterhin Tabellenplatz 19 zu Buche, bei nur einem Punkt Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz ist für die Fortuna aber noch alles drin.

„Ich hätte nicht gedacht, dass wir uns beim Auslassen der Chancen nochmal übertreffen“, sagte der sichtlich enttäuschte Trainer Oliver Zapel auf der Pressekonferenz im Anschluss an die Begegnung. Denn wie bereits in der Vorwoche gegen Würzburg präsentierten sich die Kölner keineswegs wie ein Abstiegskandidat.

Zapel gibt sich kämpferisch

Stattdessen stolperte die Mannschaft erneut über ihre mangelnde Chancenverwertung, ließ auch beste Gelegenheiten fahrlässig liegen und bewies damit einmal mehr, warum sie die drittschwächste Offensive der Liga stellt. Dass Nikolai Rehnen, sonst ein sicherer Rückhalt, sich den Ball zum Ausgleich auch noch selbst ins Tor legte, passte ins Gesamtbild eines aus Fortuna-Sicht unglücklichen Spielverlaufs.

An den zuvor formulierten Zielen will Zapel aber weiterhin festhalten. „Es ist nach wie vor möglich, diese im Vorfeld proklamierten sieben Punkte aus drei Spielen zu holen. Das ist eine faire und realistische Chance, diese beiden Spiele zu gewinnen“, sagte er mit Blick auf die noch ausstehenden beiden Spiele.

Auswärts zu formschwachen „Löwen“

Die bestehen für die Fortuna aus einer Fahrt zu 1860 München und dem Duell mit Zapels Ex-Klub und Konkurrent im Abstiegskampf Großaspach. Gegen die seit fünf Spielen punktlosen „Löwen“ ist – ein Auftritt wie in den Partien gegen Meppen und Würzburg vorausgesetzt – auch durchaus etwas drin für die Südstädter.

Abzuwarten bleibt, ob Hamdi Dahmani und Sebastian Schiek bis dahin wieder fit sind. Während der Kapitän, mit sechs Treffern gleichauf mit Robin Scheu Fortunas treffsicherster Akteur, bereits nach rund zehn Minuten verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste, blieb Schiek nach der Pause in der Kabine.

„Probleme im Adduktorenbereich, vielleicht auch das Schambein“, so Zapel über die Beschwerden des Torschützen gegen Meppen. Genaue Diagnosen stehen aber bei beiden Spielern noch aus. „Wir können auch aus der zweiten Reihe nachlegen“, zeigte sich der Trainer fast schon trotzig im Hinblick auf die Fahrt nach München.

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