Fortuna Köln: Fritz neuer Dauerpatient im Südstadt-Lazarett

Entscheidung über Operation in Kürze

Zu Umstellungen gezwungen: Kölns Trainer Uwe Koschinat

Sorgen um die Abwehr: Fortuna-Coach Uwe Koschinat © imago/Eibner

Bei Fortuna Köln hat sich das Lazarett nach der ernüchternden Niederlage bei Aufsteiger SV Meppen weiter vergrößert. Innenverteidiger Moritz Fritz fälllt wegen eines Mittelfußbruches monatelang aus. Nach einem Bericht des Fachmagazins Kicker (Heft 86 vom 23.10.2017) fällt die Entscheidung über Notwendigkeit einer Operation erst in den kommenden Tagen.

Das ist ein Schlag ins Kontor. (Kölns Trainer Uwe Koschinat zur Verletzung von Moritz Fritz)

Unabhängig von der gewählten Behandlusgweise der Fraktur reißt der Ausfall des 24 Jahre alten Ex-Dortmunders langfristig eine große Lücke in die Defensive der Rheinländer: „Das ist Schlag ins Kontor“, sagte Fortuna-Trainer Uwe Koschinat denn auch schon unmittelbar nach dem Dämpfer im Emsland dem Kölner Stadt-Anzeiger zur Hiobsbotschaft über Fritz.

Fortuna gehen Abwehrspieler aus

In der Tat gehen dem Coach vor dem Erstrunden-Match im Mittelrhein-Pokal bei Landesligist Union Schafhausen (Dienstag) allmählich die Alternativen für die Abwehr und auch Spieler für andere Mannschaftsbereiche aus. In der Verteidigung fällt neben Fritz auch schon Bone Uaferro wegen eines Kreuzbandrisses noch längere Zeit aus und bildet zusammen mit Stürmer Maurice Exslager (ebenfalls Kreuzbandriss) sowie den Mittelfeldspielern Manuel Farrano Pulido (Muskellfaserriss) und Kristoffer Andersen (Rekonvaleszent) das Lazarett der Südstädter.

Für die Abwehr ist Koschinat mithin zu Improvisationen gezwungen. Cedric Mimbala und Bernard Kyere sind momentan die einzigen etatmäßigen Verteidiger in seinem Kader.

Die anstehende Pokal-Begegnung im Grenzland bietet dem Kölner Trainer eine willkommene Gelegenheit zu Experimenten auf den vakanten Positionen. Koschinat stellte allerdings auch grundsätzlich in Aussicht, gegen Schafhausen einige Stanmspieler schonen und dafür mehreren Spielern aus der zweiten Reihe eine Bewährungschance geben zu wollen.

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