Fortuna Köln: Koschinat mahnt Effizienz an

Bessere Chancenverwertung gefordert

Chancenverwertung als Problem: Kölns Trainer Uwe Koschinat

Vor Spitzenspiel nachdenklich: Fortuna-Coach Uwe Koschinat © imago/Eibner

Mit einem Appell zu bestmöglicher Konzentration im Abschluss hat Trainer Uwe Koschinat bei Fortuna Köln seine Mannschaft auf das Spitzenspiel bei Tabellenführer SC Paderborn (Samstag) eingeschworen. Nach der Fülle von vergebenen Chancen zuletzt gegen den FSV Zwickau (1:1) ist für den Coach ein besserer Umgang mit Torgelegenheiten die Grundvoraussetzung auf wenigstens einen Punktgewinn.

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Zumal Koschinat für das Gastspiel in Paderborn gegen eine der besten Abwehrreihen der Liga Probleme für seine Offensivkräfte erwartet. „Wir werden wohl nicht allzu viele Chancen bekommen, darum müssen wir besonders effektiv sein“, zitierte der Kölner Stadt-Anzeiger den 46-Jährigen.

Eine andere Hausnummer als Zwickau. (Fortuna-Coach Uwe Koschinat über die Aufgabe beim SC Paderborn)

Zugleich geht Fortunas Trainer auch von Schwerstarbeit für die Kölner Defensive aus. Mit Blick auf die beeindruckende Torquote der Gastgeber (46 Treffer in 17 Spielen) nennt Koschinat die Herausforderung gegen das angriffsstärkste Team der Klasse „noch einmal eine andere Hausnummer als Zwickau“.

Fortunas Platz im oberen Viertel gefährdet

Für die Rheinländer ist das Spitzenspiel nach zuletzt vier Spielen ohne Sieg noch mehr auch ein „Krisengipfel“ als für die Platzherren nach ihren zwei jüngsten Niederlagen. Durch sein Formtief hat Köln nach starkem Saisonstart den Kontakt zur Spitze inzwischen schon abreißen lassen und muss angesichts drängender Rivalen nunmehr auch um seinen Platz im oberen Tabellenviertel bangen.

Bei der Sicherung der überraschend guten Tabellenposition kann Koschinat jedoch entgegen ursprünglicher Hoffnungen vorerst weiter nicht auf Verstärkung durch Mittelfeldspieler Kristoffer Andersen bauen. Der 31-Jährige muss nach seinem verheilten Kreuzbandriss im linken Knie seine Comeback-Pläne nunmehr wegen Flüssigkeit im rechten Beingelenk auf das neue Jahr verschieben.

Ein Einsatz Andersens wenigstens zum Jahresabschluss und Rückrunden-Auftakt am dritten Advent-Wochenende beim VfR Aalen ist für Koschinat keine Option. Zwar war die Rückkehr des belgisch-dänischen Rekonvaleszenten in Koschinats Überlegungen schon „ein schönes Szenario“, doch will der Coach nichts riskieren. Aus Koschinats Sicht ist eine kontinuierliche Fortsetzung der Aufbauarbeit snnvoller, so dass Andersen „im Januar“ wieder eine Alternative sein kann.

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