Fortuna Köln: Koschinat sieht „neue Epoche“ angebrochen

SC-Coach geht von häufigerer Favoritenrolle aus

Freude und Sorgen zugleich: Kölns Trainer Uwe Koschinat

Im Wechelbad der Gefühle: Fortuna-Coach Uwe Koschinat © imago

Update (15 Uhr)
Wie Fortuna offiziell vermeldet hat, wurde bei Uaferro ein Riss des vorderen Kreuz- sowie des Innenbandes diagnostiziert. Der Verteidiger wird somit länger ausfallen.

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Fortuna Kölns Trainer Uwe Koschinat lebt momentan in einem Gefühlschaos. Einerseits freut sich der Coach über den anhaltenden Höhenflug seiner Mannschaft, andererseits muss der 46-Jährige einen längerfristigen Ausfall von Abwehchef Boné Uaferro befürchten.

Das hätte man sich einmal vor zwei Jahren vorstellen sollen. (Fortuna-Trainer Uwe Koschinat zur Tabellensituation)

Generell sieht Koschinat die Rheinländer angesichts des gefestigten Rang drei in der Tabelle am Anfang einer „neuen Epoche. Andere Mannschaften werden uns jetzt immer häufiger in den Favoriten-Status heben. Das hätte man sich einmal vor zwei Jahren vorstellen sollen“, meinte der Coach im Kölner Stadt-Anzeiger zur Situation seines Teams nach dem schon fünften Saisonsieg mit 2:1 bei Werder Bremen II.

Fortuna ungeschlagen im Spitzentrio etabliert

Tatsächlich muss Köln zu den Überraschungen der bisherigen Saison gezählt werden. Der frühere Pokalfinalist ist neben Spitzenreiter SC Paderborn als einzige Mannschaft der Liga noch ungeschlagen und hat sich auf dem Relegationsrang mit fünf Punkten Vorsprung auf Platz vier vorerst im Spitzentrio etabliert.

Trotz der guten Ausgangslage lehnt Koschinat die Ausrufung des Aufstiegs in die zweite Liga als offizielle Vorgabe weiterhin ab: „Ich halte es für völlig abwegig, jetzt mit einer neuen Zielsetzung um die Ecke zu kommen“, meinte der gebürtige Koblenzer zu den aufkommenden Zweitliga-Träumen der Fans.

Zumal den Südstädtern ein schwerer Ausfall droht: Uaferro musste in Bremen mit einer Knieverletzung ausgewechselt werden und steht womöglich vor einer längeren Zwangspause. Eine MRT-Untersuchung am Montag soll eine genaue Diagnose erbringen.

Koschinat schwant eine Woche nach dem neuerlichen Kreuzbandriss von Stürmer Maurice Exslager Böses. Uaferros Knie sei stark geschwollen, und man müsse davon ausgehen, dass es „etwas Gravierendes“ ist.

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