Fortuna Köln: Längere Pause für Dahmani

Routinier wegen Knieverletzung außer Gefecht

Fällt wohenlang aus: Kölns Routinier Hamdi Dahmani

Außer Gefecht: Fortuna-Kapitän Hamdi Dahmani © imago/eibner

Für Fortuna Köln war die 1:4-Heimpleite gegen Preußen Münster nicht die einzige Hiobsbotschaft zum Saisonauftakt. Kapitän Hamdi Dahmani erlitt gegen die Westfalen einen Meniskuseinriss im linken Knie und fällt längere Zeit aus.

Sollte eine Operation durchgeführt werden müssen, fällt er sechs Monate aus. (Kölns Coach Uwe Koschinat)

Zunächst ist eine konservative Behandlung des Mittelfeldspielers vorgesehen. „Springt die Therapie bei Hamdi an, wird er drei, vier Wochen nicht zur Verfügung stehen. Sollte eine Operation durchgeführt werden müssen, fällt er sechs Monate aus“, erläuterte Trainer Uwe Koschinat im Express die Situation seines Routiniers.

Probleme in vielen Bereichen

Alleine am Ausfall des 30 Jahre alten Deutsch-Tunesiers schon nach 22 Minuten war der Fehlstart der Rheinländer in die neue Saison allerdings nicht festzumachen. Koschinat vermisste sowohl im Angriff als auch in der Abwehr den bedingungslosen Willen und Disziplin.

„Was uns abgegangen ist, war die nötige Galligkeit“, konstatierte der Coach im Kölner Stadt-Anzeiger: „Nur über die Attraktivität werden wir nicht erfolgreich sein. Es geht darum, Zweikämpfe zu gewinnen, in einer guten Grundordnung zu stehen und dem Gegner weh zu tun.“

Damit will Koschinat jedoch ausschließlich taktische und spielerische Mittel meinen. Mutmaßliche Aufforderungen zum Foulspiel, die das Schiedsrichter-Gespann gegen Münster kurz vor der Pause gehört haben will und zu seinem Verweis auf die Tribüne geführt hatten, dementierte der gebürtige Koblenzer nachdrücklich: „Das kam aus dem Fanblock, zu 100 Prozent nicht von mir“, sagte Koschinat und stellte energisch fest: „Ich bin emotional, aber nicht asozial.“

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