Fortuna Köln: Pazurek plötzlich Reservist

Starke Konkurrenz für 29-Jährigen

Markus Pazurek im Trikot von Fortuna Köln

Zuletzt nicht in der Startelf: Markus Pazurek verlor seinen Platz an Lars Bender ©Imago/foto2press

Ein ungewöhnliches Bild bot sich am vergangenen Samstag in der Kölner Südstadt. Zwar war es nicht erstaunlich, dass die Fortuna den bereits zehnten Saisonsieg einfuhr und dadurch wieder auf Rang vier vorstieß, allerdings fehlte dabei einer, der in der Hinrunde sowie in der abgelaufenen Spielzeit zum absoluten Stammpersonal gehörte.

Starke Konkurrenz

Die Rede ist von Markus Pazurek. Dieser verlor seinen Platz in der Startelf an den in der Vorbereitung stark aufspielenden Lars Bender und kam im ersten Spiel nach der Winterpause daher nur zu einem Sieben-Minuten-Kurzeinsatz gegen Ende des Spiels.

Nachdem der 29-Jährige in der Vorbereitung noch die Allzweckwaffe in der Kölner Defensive war und als Innenverteidiger, auf der linken Defensivseite sowie im Mittelfeld zum Einsatz kam, scheint für ihn momentan kein Platz zu sein.

Auf links verteidigt wie eingangs erwähnt nun Bender, in der Mitte Kyere und Neuzugang Menz, der gegen Jena einen starken Einstand feierte. Im defensiven Mittelfeld agierten Kegel und Brandenburger umsichtig. Allerdings könnte der Bankplatz für Pazurek auch eine Taktik der Kölner sein.

Pazurek als Geheimwaffe?

Einen Spieler mit derartiger Erfahrung (141 Drittliga-Partien) in der Hinterhand zu haben, wäre wohl für jede Mannschaft der Idealfall. Und gerade das Beispiel Fortuna zeigt, dass für eine stabile Saison vor allem Alternativen in der Defensive gefragt sind. 

Nach dem Motto „Never change a winning team“ könnte Koschinat auch im nächsten Spiel in Osnabrück auf Pazurek verzichten. Um auf lange Sicht oben mitzumischen, ist der gebürtige Andernacher aber wohl unentbehrlich.