Fortuna Köln: Ratlosigkeit nach erneuter Klatsche

Fehlt der Plan?

NIkolai Rehnen frustriert im Tor

Musste gegen Unterhaching sechs Mal hinter sich greifen: Fortuna-Keeper Nikolai Rehnen. ©Imago/foto2press

Zwei Spiele, zwei Niederlagen bei 0:13 Toren – der Einstand des neuen Trainers Thomas Kaczmarek bei Fortuna Köln hätte nicht schlechter verlaufen können. Der Tabellen-16. ließ beim gestrigen 0:6 gegen Unterhaching jeglich Ordnung in der Defensive vermissen, ein geordnetes Aufbauspiel: Fehlanzeige.

Ich habe aktuell keine Erklärung dafür. (Hamdi Dahmani)

Dementsprechend wirkte auch Hamdi Dahmani nach dem Spiel ratlos angesichts des desolaten Auftritts der Kölner Südstädter. „Ich habe aktuell keine Erklärung dafür“, so der 30-Jährige nach der Partie am Mikrofon bei Telekom Sport. „Ich wusste selbst nicht, was ich machen sollte.“

Schlüsselspiele nach der Länderspielpause

Dies ist wohl das Hauptproblem der Fortuna, deren Spielern es auf dem Platz an einem klaren Plan fehlt, an dem sich die Kicker orientieren können. Am Personal kann es jedenfalls nicht liegen, mit nahezu der gleichen Besetzung gewannen die Südstädter noch am 12. Spieltag gegen Energie Cottbus und lagen danach auf einem soliden zehnten Rang.

Jetzt geht der Blick bei den Kölnern wieder nach unten. Nach der Länderspielpause kommen die Würzburger Kickers mit vier Niederlagen am Stück im Gepäck zum Krisenduell, danach geht es zum momentanen Tabellenvorletzten Meppen.

Ansetzen sollte Kaczmarek wohl an der defensiven Stabilität seiner Fortuna, die in den letzten drei Spielen jeweils mit mindestens drei Toren zur Halbzeit zurück lag. Das Selbstvertrauen aufzubauen gleicht angesichts der beiden Schlappen einer Mammutaufgabe. Zumal das ansonsten so ruhige Umfeld in der Kölner Südstadt derzeit aufgrund des Streits zwischen Teilen der Fans und Geschäftsführer Michael M. Schwetje ziemlich aufgewühlt ist.

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