Fortuna Köln: Was wurde aus den Abgängen?

Wer hat sich verbessert, wer nicht?

Julius Biada war in der vergangenen Saison noch für Fortuna Köln aktiv.

Kam für Braunschweig bislang in jedem Saisonspiel zum Einsatz: Der Ex-Fortune Julius Biada. ©Imago

Fortuna Köln musste im Sommer den Verlust der beiden besten Torjäger verkraften, Marco Königs und Julius Biada wechselten in die 2. Bundesliga. Liga-Drei.de zeigt Euch, wie es für Königs, Biada und die anderen Abgänge der vergangenen Transferphase momentan läuft.

Julius Biada: An 24 Treffern war der 23-Jährige in der abgelaufenen Spielzeit direkt beteiligt. Auch bei seinem neuen Klub Eintracht Braunschweig schien es direkt so weiter zu gehen, Biada traf an den ersten beiden Spieltagen 2-mal. Seither wartet er zwar auf sein nächstes Tor, dennoch verpasste er bislang kein Pflichtspiel des Zweitliga-Spitzenreiters.

Marco Königs: Der Mittelstürmer traf in der vergangenen Saison sogar noch 3-mal öfter als Biada (insgesamt 16 Tore). Bei den Würzburger Kickers läuft es für Königs aber noch nicht so richtig rund: Da er an Elia Soriano nicht vorbeikommt, wird er im Normalfall nur eingewechselt – bisher gelang ihm lediglich ein Assist. Gegen 1860 München saß er zuletzt erstmals über die vollen 90 Minuten auf der Bank.

Andreas Glockner: Der frühere Bundesligaspieler kam im Februar 2015 aus Osnabrück in die Kölner Südstadt. Seither absolvierte er 37 Drittliga-Spiele. Jetzt läuft Glockner für den TuS Koblenz in der Regionalliga Südwest auf. Mit einer Ausnahme stand er hier immer in der Startelf, dabei war er für fünf Assists verantwortlich.

Ozan Yilmaz: Fünf Jahre stand der ehemalige Junioren-Nationalspieler der Türkei bei der Fortuna unter Vertrag. Zu Regionalliga-Zeiten gehörte er zum Stammpersonal, bevor ihn eine Beckenverletzung ein gutes Jahr aus dem Verkehr zog. Danach schaffte er den Anschluss nicht mehr so richtig, sodass es ihn jetzt zu Wattenscheid 09 zog. Beim Regionalligisten kommt Yilmaz meist als Einwechselspieler zum Einsatz.

Can Serdar: Erst vor einem Jahr aus der Gladbacher U19 gekommen, konnte sich bei den Kölnern – auch aufgrund einer langwierigen Schambeinentzündung – nicht durchsetzen. Nachdem er vereinslos war, schloss er sich kürzlich dem Oberligisten VfB Homberg an. Bei seinem ersten Spiel gegen Uerdingen spielte Serdar durch.

Tobias Fink: Drei Jahre war der Linksverteidiger bei Fortuna Köln zu Hause. Der Bruder von Düsseldorfs Oliver Fink konzentriert sich jetzt hauptsächlich auf sein Studium, spielt aber mindestens bis Saisonende auch für den FV Vilseck in der Bezirksliga Oberpfalz Nord.