Fortuna Köln: Zu schwach für die Top-Spiele?

Südstadtlegende mit Führungsproblemen

Uwe Koschinat, Trainer bei Fortuna Köln

Uwe Koschinat will nach vier sieglosen Spielen zurück in die Erfolgsspur – ausgerechnet beim Tabellenführer? ©Imago/Eibner

Das 1:1-Unentschieden gegen den FSV Zwickau war für die Kölner Fortuna das vierte Spiel in Serie ohne Sieg. In der Tabelle musste das Team von Trainer Uwe Koschinat sowohl Magdeburg als den SV Wehen Wiesbaden an sich vorbeilassen. Am Wochenende müssen die Südstädter nun beim SC Paderborn antreten.

Woran liegt es in den Top-Spielen?

Die bisherige Bilanz gegen die ambitionierten Teams aus der oberen Tabellenregion lässt dabei wenig Hoffnung aufkeimen. Gegen Unterhaching und Wiesbaden gab es lediglich ein Remis, in den Duellen gegen Magdeburg und Rostock musste die Koschinat-Elf sogar zweimal den Kürzeren ziehen. Droht die Fortuna nun also den Anschluss an die Aufstiegsplätze zu verlieren?

Auch auswärts lief es zuletzt nicht rund. In den letzten drei Partien fingen sich die Kölner die bislang einzigen Niederlagen in der Fremde, an den letzten drei Spieltagen konnte auswärts nur ein Zähler mitgenommen werden. Mit dem SC Paderborn bittet nun das heimstärkste Team zum Tanz.

Zwar mussten die Ostwestfalen jüngst zwei Pleiten einstecken und verbüßten dadurch ihr Punktepolster an der Tabellenspitze, dennoch zeigte sich der SCP in der laufenden Spielzeit am konstantesten. Die Fortuna konnte zudem keines der letzten vier Aufeinandertreffen auf Liga-Ebene für sich entscheiden.

Führung als Fluch?

In den bisherigen Top-Spielen gelang es den Kölnern bislang nicht, trotz vielversprechendem Spielverlauf etwas wirklich Zählbares mitzunehmen. Gegen Rostock ging die Fortuna mit zwei Toren in Front, hatte am Ende jedoch das Nachsehen. Auch gegen den SV Wehen Wiesbaden und die Spielvereinigung aus Unterhaching führte Köln, holte nach 90 Minuten jedoch nur einen Punkt.

Ist der Koschinat-Elf somit eine wichtige Stärke abhanden gekommen? Denn in sieben Partien erzielten Daniel Keita-Ruel & Co. den ersten Treffer der Partie, alle Spiele endeten anschließend mit einem Kölner Sieg. Zudem konnte die Fortuna mit Comeback-Qualitäten überzeugen, was zuletzt beim 2:1-Sieg nach 0:1-Rückstand gegen die Würzburger Kickers deutlich wurde.

Gegen Paderborn müssen die Kölner von Beginn an hellwach zu Werke gehen, wenn das fünfte Spiel ohne Sieg vermieden werden soll. Die Paderborner gingen gleich sechsmal in der ersten Spielviertelstunde in Front, insgesamt zwölfmal erzielte der SCP vor dem Pausentee den ersten Treffer des Spiels.

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