Fünferpack! Williams ist Hansas Matchwinner

Hansa dominant, Jena souverän

Del-Angelo Williams erzielte zum ersten Mal fünf Tore in einer Partie.

Hatte fünf Mal Grund zum Jubeln: Del-Angelo Williams (l.). ©Imago/foto2press

Hansa Rostock ist seiner Favoritenrolle in der 3. Runde des Landespokals souverän gerecht geworden. Die Kogge versenkte den Achtligisten Sturmvogel Lubmin mit 14:0.

Premiere für den Mittelstürmer

Trainer Pavel Dotchev versuchte es mit dem zweiten Anzug und wechselte im Vergleich zum 1:0-Sieg gegen Karlsruhe auf sämtlichen Positionen. Gegen einen völlig übverforderten Gegner führte Hansa bereits zur Pause mit 5:0 und tat nach dem Seitenwechsel noch etwas für das Selbstvertrauen.

Mann des Tages war Del-Angelo Williams, der vor der Pause einen Hattrick erzielte und im Anschluss zwei weitere Tore erzielte. Für den 25-Jährigen war es der erste Fünferpack in seiner Karriere, für Eintracht Stadtallendorf in der Regionalliga gelangen ihm bisher zwei Hattricks.

Merveille Biankadi traf zum ersten Mal in seiner Karriere drei Mal in einem Spiel, Pascal Breier und Anton Donkir schnürten jeweils Doppelpacks. Die restlichen beiden Treffer gingen auf die Konten von Willi Evseev und Johann Berger.

Jena ohne Probleme

Auch Carl Zeiss Jena hat sich im Achtelfinale des Landespokals keine Blöße gegeben. Gegen den SV Bad Salzungen setzte sich sich die Mannschaft in der Geburtsstadt von Mark Zimmermann mit 8:0 durch.

Der Trainer gab einigen Spielern aus der zweiten Reihe die Chance, sich zu zeigen. Gleich fünf Spieler rutschten im Vergleich zur 1:2-Niederlage in Uerdingen in die Startformation.

Für die Treffer waren aber fast ausschließlich die etablierten Spieler zuständig. Florian Brügmann stach mit einem Doppelpack hervor. Für den Verteidiger eine Premiere im Profibereich, seinen bisher einzigen Doppelpack schnürte er im Dress von Hansas U17.

Mit Dennis Slamar, Phillip Tietz, Felix Brügmann und Marius Grösch trugen sich weitere Stammspieler in die Torschützenliste ein. Der in der Schlussphase eingewechselte Julian Günther-Schmidt, erstmals nach auskuriertem Innenbandriss seit dem 1. Spieltag wieder im Einsatz, traf ebenfalls. Den Schlusspunkt setzte Dominik Bock.

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