Groiß beim KSC mehr als eine Option

Youngster drängt sich auf

KSC-Trainer Alois Schwartz war mit dem Auftritt des 20-Jährigen sehr zufrieden.

Bewarb sich mit seinem Auftritt in Walldorf für mehr Einsatzzeit: Alexander Groiß. ©Imago/Sportfoto Rudel

Für Alexander Groiß ging es in Karlsruhe denkbar schlecht los. Nur wenige Tage nach seiner Verpflichtung musste sich der defensive Mittelfeldspieler einer Blinddarm-OP unterziehen und fehlte rund vier Wochen. Mittlerweile hat sich der 20-Jährige aber wieder rangekämpft und machte während der englischen Woche auf sich aufmerksam.

Beim 2:0-Sieg im Landespokal über den Regionalligisten Astoria Walldorf stand er über 90 Minuten auf dem Platz und sorgte mit einem Distanzschuss aus rund 30 Metern für den Endstand. „Er hat gegen Walldorf eine sehr ordentliche Partie abgeliefert. Was mich freut, weil es jedem Spieler gut tut, er hat ein sehr, sehr schönes Tor erzielt“, lobte Alois Schwartz.

Er ist auf einem guten Weg und für mich mehr als eine Option. (Alois Schwartz)

Drei Mal wechselte er Groiß im bisherigen Saisonverlauf in der Schlussphase ein, am Sonntag gegen Wehen Wiesbaden könnte der vierte Einsatz hinzukommen. „Er ist auf einem guten Weg und für mich mehr als eine Option“, machte Schwartz dem gebürtigen Aalener auf der Pressekonferenz vor dem Spiel Hoffnungen.

Denkbar, dass er wie bereits gegen Walldorf auf der Doppelsechs gemeinsam mit Marvin Wanitzek aufläuft. Groiß wäre dann für den defensiveren Part verantwortlich, während Wanitzek sich um die Spieleröffnung und Gestaltung kümmert.

Entlastung für Stiefler?

Auf lange Sicht könnte er so Manuel Stiefler entlasten. Der 30-Jährige ist normalerweise an der Seite von Wanitzek gesetzt, hatte in seiner Karriere aber immer wieder mit teilweise schweren Verletzungen zu kämpfen und bekäme so – vor allem in englischen Wochen – immer mal wieder eine Auszeit.

Eine Auszeit muss wahrscheinlich auch Sven Müller einlegen. Der Ersatztorhüter war in einen Unfall verwickelt, bei dem ihm ein Laster seitlich ins Auto fuhr. Der 22-Jährige klagte über Probleme mit der Halswirbelsäule. Ob er gegen Wehen Wiesbaden trotzdem auf der Bank Platz nehmen kann, soll laut Schwartz aber erst am Samstag entschieden werden.

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