Jobgarantie für Pedersen trotz Pokal-Aus

Präsident stellt sich vor den Trainer

Trotz der Pokal-Pleite hält Braunschweig an Trainer Henrik Pedersen fest.

Verabschiedete sich mit Braunschweig aus dem Landespokal: Henrik Pedersen. ©Imago/Hübner

Eintracht Braunschweig ist im Viertelfinale des Landespokals an Drochtersen/Assel gescheitert. Gegen den Regionalligisten verlor das Tabellenschlusslicht der 3. Liga mit 4:5 nach Elfmeterschießen.

Acht Neue in der Startelf

„Die Einstellung hat gestimmt“, sagte Henrik Pedersen der vereinseigenen Homepage. Die obligatorische Pressekonferenz ließ der Trainer übrigens ausfallen, wohlwissend, dass Fragen zu seiner Zukunft nach dieser Partie weiterhin das bestimmende Thema sind.

Pedersen gab Spielern aus der zweiten Reihe die Chance, sich zu beweisen. Lediglich Yari Otto, Jonas Thorsen und Felix Burmeister blieben im Vergleich zum 2:4 gegen Meppen in der Startelf. Lukas Kruse, erst am Dienstag verpflichtet, gab sein Debüt im Eintracht-Tor.

Die Verunsicherung durch den verpatzten Saisonstart war Braunschweig auch gegen den Regionalligisten anzumerken. Kein Torschuss in der ersten Halbzeit ist ein Armutszeugnis und untermauert, dass keiner der acht Neuen Werbung in eigener Sache machen konnte.

Fejzullahu versagen die Nerven

Mit der Hereinnahme von Philipp Hofmann nach dem Seitenwechsel entwickelte sich zwar mehr Zug zum Tor, doch in Zählbares konnte das nicht umgemünzt werden. Auch die Einwechslungen der Stammspieler Mergim Fejzullahu und Niko Kijewski brachten nicht den erhofften Schwung.

So musste die Entscheidung vom Elfmeterpunkt aus fallen. Fejzullahu versagten direkt beim ersten Versuch die Nerven, während Drochtersen/Assel seine fünf Versuche allesamt verwandelte.

Wir müssen und werden gegen Lotte Vollgas geben. (Präsident Sebastian Ebel)

Die Trainerdiskussion erstickte Sebastian Ebel direkt nach Abpfiff im Keim: „Henrik Pedersen wird am Samstag auf der Bank sitzen und wir müssen und werden gegen Lotte Vollgas geben.“

Doch auch der Präsident weiß, dass bei einer Niederlage gegen die Sportfreunde der Druck auf den Trainer und die Vereinsführung größer wird. Auf das Spiel folgt eine 14-tägige Länderspielpause, in der ein neuer Übungsleiter frischen Wind in die Kabine bringen könnte.

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