Karlsruher SC: Das Team der Stunde

Alois Schwartz sieht noch Potential

Gewann mit dem KSC die vergangenen vier Spiele: Alois Schwartz.

Es läuft bei Alois Schwartz und dem Karlsruher SC. ©Imago/Sportfoto Rudel

Das derzeit formstärkste Team der Liga ist der Karlsruher SC. Die Badener gewannen ihre vergangenen vier Spiele und können damit die längste Siegesserie aller 20 Klubs vorweisen. Alois Schwartz ist trotzdem nicht vollends zufrieden mit dem Tabellenzweiten.

Die Defensive steht

„Für meinen Geschmack haben wir zuviel zugelassen“, befand der Trainer nach dem Sieg über Cottbus. Wer seine Philosophie nicht kennt, wäre vermutlich irritiert, diesen Satz nach einem 2:0-Erfolg zu hören. Doch Schwartz steht in erster Linie für defensiv kompakten Fußball, mit dem er drei Jahre lang den SV Sandhausen erfolgreich und trotz aller Widrigkeiten in der 2. Liga hielt.

Obwohl seine Mannschaft in den letzten vier Partien nur einen Gegentreffer hinnehmen musste – gemeinsam mit Osnabrück ist das ebenfalls Bestwert in der Liga – sieht der Trainer noch Potential.

Ab dem Tor ist es besser gelaufen. (Alois Schwartz über das Cottbus-Spiel)

Schwartz ließ ihn allen drei Partien der englischen Woche die gleiche Startelf beginnen. „Uns haben zu Beginn ein paar Körner gefehlt“, gab er im Hinblick auf das Spiel gegen Cottbus dann auch zu: „Ab dem Tor ist es besser gelaufen. Der Kopf war freigespielt, die Beine waren auf einmal nicht mehr so schwer. Bis zur Pause haben wir es dann ordentlich runtergespielt.“

Ordentlich ist vielleicht ein wenig untertrieben: Der KSC hat keines seiner vier Spiele, in denen er zur Pause führte, noch verloren (3 Siege, 1 Remis). Auch weil er sich auf die Feuerkraft seines Sturmduos Marvin Pourié und Anton Fink verlassen kann. Beide Angreifer erzielten drei der letzten acht Treffer.

Die Startelf ist gefunden

Am Freitag geht es mit einem Auswärtsspiel in Rostock weiter. Hansa hatte durch die Verlegung der Partie gegen Halle neun Tage spielfrei und empfängt die Badener ausgeruht. Trotzdem darf bezweifelt werden, dass Schwartz seine Startelf umbaut.

In der vergangenen Spielzeit blieb Karlsruhe in beiden Duellen mit Hansa ohne Gegentreffer. Dass würde dem Trainer erneut gefallen und die Chancen, dass die Siegesserie weitergeht, erhöhen.

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