Karlsruher SC: Dauerbrenner Marvin Wanitzek

Der Mittelfeldspieler ist (fast) immer dabei

Marvin Wanitzek verpasste in dieser Saison nur ein Liga-Spiel auf Grund einer Sperre.

Aus der Startelf des KSC nicht wegzudenken: Marvin Wanitzek (2.v.r.). ©Imago/Eibner

Im Sommer 2017 kam Marvin Wanitzek von der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart zum gerade in die 3. Liga abgestiegenen Karlsruher SC. Als klassischer Spielmacher angekündigt, entwickelte sich der Rechtsfuß zur unverzichtbaren Stütze im Mittelfeld, die nahezu immer spielt.

Der damalige KSC-Trainer Marc-Patrick Meister wollte ihn unbedingt haben. Unter ihm spielte Wanitzek bereits in der Jugend beim FV Ubstadt und in der badischen Auswahl, beim KSC sollten aber nur sechs gemeinsame Spiele hinzukommen.

Auf Anhieb unverzichtbar

Nach einer 0:4-Niederlage gegen Fortuna Köln war für Meister bereits nach dem 5. Spieltag und dem Aus im DFB-Pokal gegen Leverkusen Schluss. Doch auch unter dessen Nachfolger Alois Schwartz war Wanitzek gesetzt.

In seinem ersten Jahr absolvierte er 44 von 46 Partien und stand 37 Mal über die volle Spielzeit auf dem Feld. Im Rückspiel gegen die Fortuna musste er nach einer gelb-roten Karte passen, zum Finale des Landespokals schickte der KSC seine zweite Mannschaft, da am nächsten Tag das Relegations-Rückspiel gegen Aue auf dem Plan stand.

20 Einsätze über die volle Distanz

Eigentlich im offensiven Mittelfeld zu Hause, stellte Schwartz ihn konsequent weiter hinten auf, mal im defensiven, mal im zentralen Mittelfeld. Einen gewissen Mangel an körperlicher Robustheit machte der 1,79 Meter große Wanitzek mit seiner Wendigkeit und Technik mehr als wett, dazu kommt seine Stärke bei Standards und aus der Distanz. Fünf Tore und zehn Vorlagen standen nach 44 Einsätzen für ihn in der Statistik.

Die kann er mit zwei Treffern und drei Vorlagen in der laufenden Saison zwar noch nicht erreichen, an seinem Status als Dauerbrenner hat sich aber nach wie vor nichts geändert. Von 23 möglichen Spielen machte er 20 und stand dabei immer von An- bis Abpfiff auf dem Rasen.

Lediglich in der Liga gegen 1860 musste er gelbgesperrt zuschauen, außerdem schonte Schwartz ihn in den ersten beiden Runden des Landespokals. Zum Rückrunden-Auftakt gegen Braunschweig am kommenden Samstag dürfte der Dauerbrenner aber erneut gesetzt sein.

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