Karlsruher SC: Ohne Personalsorgen gegen Aalen

Startelf wohl erneut unverändert

Alois Schwartz bei der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Aalen

Kann gegen Aalen aus dem Vollen schöpfen: KSC-Trainer Alois Schwartz. ©Imago/Carmele/tmc-fotografie.de

Nach dem „Dreier“ am vergangenen Freitagabend gegen Uerdingen konnte sich der KSC am Wochenende in Ruhe die Konkurrenz anschauen und dabei feststellen, dass der Abstand auf Platz vier auf acht Punkte wuchs. Am morgigen Dienstag kann die Elf von Trainer Alois Schwartz bereits nachlegen, wenn es gegen den Tabellenletzten Aalen geht.

Dabei kann Schwartz aus dem Vollen schöpfen, wie er auf der heutigen Pressekonferenz vor dem Spiel sagte. „Wir sind aus dem Uerdingen-Spiel mit leichten Blessuren rausgekommen. Es sind aber alle Spieler einsatzbereit“, so der 51-Jährige. Auch Choi und Sararer hätten wieder mittrainiert, so der Coach weiter.

Konstanz das A und O

Obwohl Alternativen bereitstehen, ist es allerdings unwahrscheinlich, dass Schwartz auch tatsächlich Änderungen an seiner Startformation vornimmt: Konstanz ist das Schlüsselwort in Karlsruhe. In der defensiven Viererkette haben Thiede, Gordon, Pisot und Roßbach ihren Platz sicher.

Davor überzeugte zuletzt Alexander Groiß als Partner von Marvin Wanitzek im zentralen Mittelfeld. Eben jener Wanitzek, Taktgeber auf dem Platz, warnte in der Pressekonferenz davor, den kommenden Gegner nicht zu unterschätzen. „Der Tabellenstand der Aalener spielt keine Rolle. Wir müssen auch am Mittwoch von Beginn an da sein und dürfen es nicht auf die leichte Schulter nehmen.“

Alternativen in der Hinterhand

Von Beginn an da sein – ein guter Ansatz für den KSC, den er zuletzt gegen Uerdingen gut umsetzte. Das 1:0 durch Marc Lorenz, der zuletzt auf der linken Außenbahn überzeugte, war das erst zweite Tor der Badener in der Anfangsviertelstunde.

Das zweite erzielte übrigens Anton Fink, der derzeit mit Marvin Pourie, wie schon über einen längeren Zeitraum der Hinrunde, ein starkes Angriffsduo bildet. Anlass, seine Startformation zu ändern, gibt es für Schwartz also wahrlich nicht.

Die Stärke Karlsruhes liegt allerdings auch darin, dass Wechsel mit Spielern wie Sararer, Camoglu, Sané oder Kobald durchaus möglich wären – die Stärke des breiten KSC-Kaders, die im Endspurt des Aufstiegsrennens noch wichtig werden könnte.

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