Karlsruher SC: Pisots Schweigegelübde zum Thema Aufstieg

Keine Zielvorgaben beim KSC

David Pisot am Ball für den KSC

Bleibt bescheiden: KSC-Kapitän David Pisot ©Imago/Sportfoto Rudel

Beim Karlsruher SC ist das Thema Aufstieg vor dem richtungsweisenden Spitzenspiel beim Tabellendritten SV Wehen Wiesbaden (Samstag) trotz der anhaltenden Erfolgsserie tabu. Kapitän David Pisot gibt ungeachtet der imponierenden Aufholjagd der Badener weiterhin nur Konzentration auf das nächste Spiel als Parole aus.

Aufgrund der vergangenen zehn Spiele ohne Niederlage schon die Rückkehr der Badener in zweite Liga vorauszusagen, hält Pisot für „vermessen. Das kommt nicht über meine Lippen“.

Wir werden den Weg weitergehen - und keine Ziele ausgeben. (KSC-Kapitän David Pisot)

In einem Interview mit dem Fachmagazin kicker (Heft 11 vom1.2.2018) sagte der 30-Jährige vor dem „Kracher“ in Wiesbaden weiter: „Wir werden den Weg weitergehen – und keine Ziele ausgeben.“ Seine Mannschaft werde „nicht darauf schauen, was in fünf, sechs Wochen ist“.

Chance auf Kontakt zur Aufstiegszone

Karlsruhe hat sich durch seine Erfolgsserie inzwischen aus der Abstiegszone bis auf Platz sechs vorgearbeitet. Durch einen Erfolg in Wiesbaden würde das Team von Trainer Alois Schwartz bis auf drei Punkte an den Relegationsrang heranrücken und damit erstmals seit dem Saisonstart die Aufstiegsregion in direkte Reichweite bekommen.

Pisot erwartet für das Duell der beiden besten Abwehrreihen in Wiesbaden „eine harte Nuss“. Für einen Erfolg seiner Mannschaft seien „viel Aufwand und viel Engagement“ notwendig.

Durch den Rückenwind des Aufschwungs mit zuletzt nur zwei Gegentoren im Laufe des Vormarsches werde der KSC beim hessischen Aufstiegsaspiranten allerdings auch selbstbewusst auftreten. Mit dem Wissen um eine stabile Defensive „geht man anders in die Spiele“.

Ein für die Aufstiegsambitionen womöglich schon vorentscheidenden Dämpfer für seine Elf durch eine Niederlage ist für den früheren Junioren-Nationalspieler kein Thema: Daran denke er nicht, sagte Pisot: „Wir wollen immer gewinnen – auch in Wiesbaden.“