Karlsruher SC: Stadionvorstellung

Das Wildparkstadion im Detail

Im Wildparkstadion trägt der Karlsruher SC seit jeher seine Heimspiele aus.

Das Wildparkstadion, Heimstätte des Karlsruher SC. ©Imago/Sven Simon

Liga-Drei.de nimmt für Euch bekanntlich die Stadien der Liga-Neulinge unter die Lupe. Nach den Aufsteigern Meppen (Hänsch-Arena), Haching (Alpenbauer Sportpark) und Jena (Ernst-Abbe-Sportfeld), folgen die Aufsteiger Würzburg (Flyeralarm-Arena) und Karlsruhe. Heute schauen wir auf den traditionsreichen Wildpark.

Name: Wildparkstadion (Anfahrt)
Fassungsvermögen: 28.762 Plätze
Sitzplätze: 14.890, davon 8.940 überdacht
Stehplätze: 13.872, davon 3.872 überdacht
Rollstuhlplätze: 80
Gästeblock: Blöcke E1 und E2 (Was darf ich mitnehmen?)

Historie

Das Wildparkstadion liegt im Karlsruher Hardtwald, im Norden der Stadt. Neben der Arena befinden sich die Trainingsplätze des KSC.

Nach der Fusion des FC Phönix und des VfB Mühlburg zum Karlsruher Sport-Club im Jahr 1952 wurde das Wildparkstadion bereits drei Jahre später mit dem Eröffnungsspiel gegen RW Essen eingeweiht. 45.000 Zuschauer sahen ein 2:2.

In den folgenden Jahren sicherte sich das Wildparkstadion einen festen Platz in der deutschen Fußball-Geschichte. 1956 gewann der KSC im eigenen Stadion den DFB-Pokal im Finale gegen den HSV. Neben dem stimmungsvollen Heimspielen des KSC fanden außerdem sechs Länderspiele statt.

1991 folgte der erste große Umbau der traditionsreichen Arena. Die alte Haupttribüne wurde abgerissen und durch eine 6.400 Zuschauer-fassende Stahltribüne ersetzt. Mit der neuen Haupttribüne galt das Stadion des KSC damals als eines der modernsten Deutschlands.

Unvergessen ist weiterhin das „Wunder vom Wildpark“, als der KSC nach einem 1:3 im Hinspiel des Europapokalspiels gegen dem damaligen Tabellenführer der spanischen Liga FC Valencia zuhause einen 7:0-Sieg feierte und damit in die nächste Runde einzog.

Auch der spätere Weltfußballer Zinédine Zidane lief bereits im Wildpark auf. Der KSC gewann das Spiel gegen Girondins Bordeaux damals mit 3:0.

In den kommenden Jahren ist der Neubau des Wildparkstadions geplant. Noch 2018 sollen die Arbeiten beginnen. An selber Stelle werden die altehrwürdigen aber veralteten Tribünen durch eine hochmoderne Anlage ersetzt.

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