Karlsruher SC: Startelf-Debüt für Sararer

Ordentliche Vorstellung gegen Magdeburg

Sercan Sararer (r.) trifft im Training auf Burak Camoglu.

Durfte erstmals für den KSC ran: Sercan Sararer (r.). ©Imago/Eibner

Am Ende des ersten Testspiels des KSC im Trainingslager in Marbella stand zwar ein deutliches 0:3 auf der Anzeigetafel, gegen den eine Klasse höher angesiedelten 1. FC Magdeburg präsentierten sich die Badener aber deutlich besser, als es das Resultat verrät.

Trainer Alois Schwartz mischte munter durch, stellte in der Startformation einen Mix aus Stammpersonal und Spielern aus der zweiten Reihe auf, zur Pause nahm er acht Änderungen vor. Durchspielen durfte keiner, Schwartz wollte sich von möglichst vielen Spielern ein Bild machen.

Kreuzer hat Geduld

Einer davon war Sercan Sararer, der nach seiner Verpflichtung Anfang Dezember das erste Mal den KSC-Dress trug und in der Startelf ran durfte. Er „kann für uns in der entscheidenden Phase der Saison noch wichtig werden“, hatte Sportdirektor Oliver Kreuzer bei der Vorstellung des 29-Jährigen gesagt.

Zwar war Sararer gegen Magdeburg die fehlende Spielpraxis anzumerken – sein letztes Pflichtspiel absolvierte er Ende April für Greuther Fürth – doch er machte seine Sache ordentlich. Übersicht und Ruhe am Ball verlernt man schließlich nicht, auch sein Fitnesslevel nähert sich dem Wettkampfniveau allmählich an.

Auf der rechten Seite ist noch Platz

Schwartz ist kein Freund von Rotation und hat seine Stammelf gefunden, außer auf dem rechten Flügel. Dort konnte sich bislang noch kein Kandidat dauerhaft festspielen, weder Kyoung-rok Choi noch Burak Camoglu.

Zwei Testspiele sind für das Trainingslager noch angesetzt. Bereits am heutigen Samstag geht es gegen Feyenoord Rotterdam, am Dienstag gegen den FC Winterthur. Für Sararer die Möglichkeit, sich schon vor der entscheidenden Saisonphase in Stellung zu bringen.

Schon Mitglied beim offiziellen 3.Liga-Sponsor bwin? Jetzt anmelden & bis zu 100€ Willkommensbonus kassieren!