Karlsruher SC: Was wurde aus den Abgängen 2017?

Das machen Vollath, Krebs, Prömel & Co. jetzt

Torhüter René Vollath

Peilt mit Uerdingen derzeit den Aufstieg in die 3. Liga an: Ex-KSC-Keeper René Vollath ©Imago

Für den Karlsruher SC endete die vergangene Spielzeit bekanntlich mit dem Abstieg aus der 2. Bundesliga. Mit einem erneuerten Kader verfolgen die Verantwortlichen im Wildpark das Ziel Wiederaufstieg, auch Keeper René Vollath schnürt seine Schuhe mittlerweile für einen anderen Verein.

Der 27-Jährige steht seit dieser Spielzeit für den KFC Uerdingen unter Vertrag, der ambitionierte Verein führt aktuell die Regionalliga West an. „Zugegeben ist der Schritt in die Regionalliga erstmal einer zurück, allerdings sehe ich hier die Chance etwas mit aufzubauen“, so Vollath gegenüber Liga-Drei.de über seine neue sportliche Heimat.

Er wünsche sich jedoch eine baldige Rückkehr in den Wildpark, wenn zunächst auch nur als Gegner – dann will Vollath bei der Rückfahrt allerdings die „drei punkte im Gepäck haben.“ Natürlich ist Uerdingen, seit dieser Spielzeit gespickt mit weiteren erfahrenen Profis, auch von der derzeitigen Aufstiegsreform der Regionalliga betroffen.

Jedes Spiel war ein schönes Erlebnis (René Vollath über seine Zeit im Wildpark)

„Da gibt es keine zwei Meinungen, wer Meister wird, muss aufsteigen. Man dominiert das ganze Jahr und an einem schlechten Tag kann die Arbeit eines ganzen Jahres zunichte gemacht werden“, kritisiert Vollath die aktuelle Regelung.

Erfreulicher sieht dagegen der Rückblick auf seine Zeit im Wildpark aus. „Jedes Spiel in der 2.Bundesliga und für den KSC ist ein schönes Erlebnis. Aber wenn ich eines herausheben sollte, wäre das sicher der 2:1-Sieg gegen St.Pauli am 18.12.2015. Das war gerade mein zweites Spiel als Nummer 1 und die Stimmung davor und danach war grandios.“

Angesprochen auf die derzeitige Situation beim KSC, gibt sich der 27-Jährige zurückhaltend: „Ich finde es immer störend und unnötig, wenn sich externe Personen über die Situation eines ehemaligen Vereins äußern. Ich wünsche dem Umfeld und dem Team ums Team eine schnelle Rückkehr zu besseren Zeiten.“

Das machen die anderen Abgänge

Marvim Mehlem
Der 20-Jährige kickt nun am Böllenfalltor für die Lilien und ist dort im offensiven Mittelfeld gesetzt. Gegen Duisburg erzielte Mehlem sein erstes Saisontor.

Dennis Kempe
Auch Kempe ist in der 2. Bundesliga geblieben und spielt derzeit bei Erzgebirge Aue. Dort durfte der 31-Jährige bislang in sechs Partien ran, zuletzt vermehrt als Einwechselspieler.

Dimitrios Diamantakos
Der Grieche läuft nun im Bochum-Dress auf und bringt es nach fünf Partien auf zwei Tore und eine Vorlage.

Franck Kom
Tunesien – das ist die neue sportliche Heimat des Kameruners geworden. Bei Esperance wechselt Kom bislang zwischen der Bank und einem Platz im defensiven Mittelfeld.

Moritz Stoppelkamp
Der gebürtige Duisburger ist zu seinem Jugendverein zurückgekehrt und ist ein wichtiger Eckpfeiler bei den Zebras geworden. Vier Saisontore erzielte Stoppelkamp bislang.

Florian Stritzel
Stritzel hat in drei Jahren im Wildpark nie den Durchbruch geschafft, vor dieser Saison führte sein Weg zum SV Darmstadt 98. Dort ist der 23-Jährige dritter Torwart.

Jordi Figueras
Der Spanier ist nun in Indien unterwegs und kickt mit Robbie Keane zusammen. Für Figueras beginnt die neue Saison im November.

Enrico Valentini
Drei Jahre spielte der 28-Jährige beim KSC, im Sommer erfolgte die Rückkehr zu seinem Jugendverein. Für Nürnberg stand Valentini bislang immer in der Startelf. Am zweiten Spieltag bereitete der Verteidiger sogar den Siegtreffer gegen Regensburg vor.

Grischa Prömel
Der Junioren-Nationalspieler spielt bekanntlich für Union Berlin. Dort hat sich Prömel nach anfänglichen Schwierigkeiten mittlerweile einen Platz im defensiven Mittelfeld erkämpft.

Pierre Fastnacht
Wie Vollath, spielt auch Fassnacht nun in der Regionalliga. Für Saarbrücken durfte der 21-Jährige bislang zweimal ran.

Hiroki Yamada
Júbilo Iwata heißt der neue Verein von Yamada, der somit in seine Heimat zurückgekehrt ist. Nach seinem Wechsel wurde der 28-Jährige bislang vornehmlich im Laufe der Partien eingewechselt.

Niklas Hoffmann
Etwas mehr Spielzeit durfte Hoffmann hingegen für seinen neuen Verein, die zweite Mannschaft des SC Freiburg, sammeln. Jedoch muss sich der 20-Jährige auch mit der Rolle des Einwechselspielers anfreunden.

Vadim Manzon
Der Angreifer ist ebenfalls in der 2. Liga geblieben – allerdings in Russland. Olimpiets musste bislang allerdings neun Niederlagen in 16 Partien hinnehmen, in zehn Spielen durfte Manzon dabei insgesamt für 304 Minuten ran.

Tim Grupp
Der 22-Jährige spielt nun für Astoria Walldorf in der Regionalliga Südwest, in neun Partien konnte Grupp ein Tor sowie eine Vorlage beisteuern.

Gaetan Krebs
Krebs wechselte nach acht Jahren im Wildpark ebenfalls die Farben und agiert nun für Elversberg. Dort ist der 31-jährige Routinier im Mittelfeld gesetzt, Krebs durfte in sieben von neun Spielen von Beginn an ran.

David Kinsombi
Kinsombi ist am Kieler Höhenflug in der 2. Bundesliga beteiligt. In vier Spielen durfte der 21-Jährige in der Startelf ran, in vier weiteren Spielen schlüpfte er in die Rolle des Einwechselspielers.

Charalampos Mavrias
Den Griechen zog es spät zu HNK Rijeka, folglich stand Mavrias bislang auch nur wenige Minuten in der ersten kroatischen Liga auf dem Platz.

Manuel Torres
Nach seinem Wechsel schien der Spanier eine gute Rolle in Fürth spielen können, zu Beginn der neuen Spielzeit durfte Torres zweimal als Einwechselspieler ran. Zuletzt blieb der 26-Jährige allerdings ohne Einsatz, zudem musste er sich auch schon in der 2. Mannschaft der Fürther beweisen.

Bjarne Thoelke
Der ehemalige Junioren-Nationalspieler heuerte beim HSV an, sportlich läuft es dort allerdings noch nicht rund – bislang erhielten andere Kräfte in der Abwehr den Vorzug.

Boubacar Barry
Barry entschied sich Mitte August für einen Wechsel an die Weser, aktuell laboriert der 21-Jährige allerdings an einer Knieverletzung. Zum Einsatz kam der Offensivspieler für die zweite Mannschaft des SV Werder Bremen somit noch nicht.

Erwin Hoffer
Vom Sportpark nach Belgien – so lief der Sommer für den Österreicher. Für seinen neuen Verein, KFCO Beerschot, erzielte Hoffer direkt im ersten Spiel nach seiner Einwechslung den ersten Treffer für die Belgier.

Ylli Sallahi
Der Verteidiger ist derzeit noch vereinslos. Ein Engagement bei 1860 München, wo Sallahi mittrainierte, kam nicht zustande.

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