Karlsruher SC: Zwischenbilanz der Neuzugänge 2018

Manuel Stiefler ist ein Volltreffer

Manuel Stiefler läuft Marcos Álvarez davon.

Seine Verpflichtung hat sich mehr als bezahlt gemacht: Manuel Stiefler. ©Imago/pmk

Damit es nach dem knappen Scheitern in der Relegation in dieser Saison mit dem Aufstieg klappt, langte der Karlsruher SC auf dem Transfermarkt zu. Mit Erfolg: Der KSC feierte die Herbstmeisterschaft und überwintert auf dem zweiten Platz. Welchen Anteil die Neuen daran haben, erfahrt Ihr hier.

Volltreffer:

Manuel Stiefler
Kam von Zweitligist Sandhausen, wo er bereits mit Alois Schwartz arbeitete. Kennt daher die Marschroute des Trainers und setzt sie nahezu perfekt um. Im zentralen Mittelfeld unumstrittener Stammspieler, mit zwei Treffern und sechs Vorlagen auch offensiv brandgefährlich. Nicht mehr aus dem Wildpark wegzudenken.

Guter Griff:

Damian Roßbach
Auch den 25-Jährigen kannte Schwartz aus Sandhausen, verpflichtete ihn dort einst aus Mainz. Ist hinten links in der Viererkette gesetzt, verpasste nur ein Spiel wegen einer Gelbsperre. Defensiv stark, offensiv dürfte vom gebürtigen Frankfurter aber gerne etwas mehr kommen.

Ausbaufähig:

Christoph Kobald
Für den jungen Österreicher ist der KSC die erste Station außerhalb seines Heimatlandes. Hat hinter dem gesetzten Innenverteidiger-Duo David Pisot und Daniel Gordon einen schweren Stand, durfte in der Endphase der Hinrunde aber vier mal als Einwechselspieler ran.

Martin Röser
Der Flügelstürmer kam von Ligakonkurrent Halle. Startete stark und stand an den ersten fünf Spieltagen in der Startelf, pendelt seitdem zwischen Tribüne und später Einwechslung. Noch ohne Scorerpunkt.

Kyoung-rok Choi
Für den Südkoreaner ging es aus St. Pauli eine Etage tiefer. Ließ sein Potential immer wieder aufblitzen, brachte aber noch keine langfristige Konstanz in sein Spiel. Muss sich auf dem rechten Flügel aktuell hinter Burak Camoglu einsortieren.

Justin Möbius
Der 21-Jährige erwischte einen denkbar schlechten Start. Fehlte an den ersten vier Spieltagen mit einem Muskelfaserriss, empfahl sich dann über einen Kurzeinsatz für die Startelf und traf bei seinem Debüt in dieser. Zog sich dann eine Gürtelrose zu und schaffte es nach seiner Genesung nicht mehr über einen Bankplatz hinaus.

Saliou Sané
Der Neuzugang aus Großaspach hat zwei Probleme: Anton Fink und Marvin Pourié. Während das Duo nach Belieben trifft, bleibt dem 26-Jährigen nur die Rolle des Jokers. Nach 14 Einsätzen, elf davon nach Einwechslung, kann er noch keine Torbeteiligung vorweisen.

Alexander Groiß
Der 20-Jährige kam aus der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart. Kämpfte sich nach einer Blinddarm-Operation in die Startelf, fiel ab Ende September aber mit einer Bauchmuskelzerrung für den Rest des Jahres aus.

Tim Kircher
Wurde aus der U19 zu den Profis befördert und saß an 16 Spieltagen ohne Einsatz auf der Bank. Durfte in drei Partien ran, ein Mal über die vollen 90 Minuten. Auf seiner Stammposition hinten rechts ist Marco Thiede gesetzt, an dem er nicht vorbeikommt.

Janis Hanek
Wurde genau wie Kircher im Sommer aus der U19 hochgezogen. Der zentrale Mittelfeldspieler durfte fünf Mal Drittliga-Luft schnuppern, mit Marvin Wanitzek und Manuel Stiefler aber schier übermächtige Konkurrenz auf seiner Position.

Nicht zu bewerten:

Sven Müller
Kam aus Köln und teilt das Schicksal von Christoph Kobald: Die Konkurrenz ist schier übermächtig. Hinter Benjamin Uphoff nur die Nummer zwei und wohl ohne realistische Chance auf Spielzeit, sollte sich Karlsruhes Nummer eins nicht verletzen.

Marin Sverko
Bis Saisonende aus Mainz ausgeliehen, der 20-Jährige Linksverteidiger stand noch nie im Spieltagskader.

Sercan Sararer
Den Flügelstürmer verpflichtete der KSC Anfang Dezember aus der Vereinslosigkeit. Hat noch Trainingsrückstand und soll im Saisonendspurt zu einem Faktor werden.

Malik Batmaz
Der 18-Jährige durfte zu Saisonbeginn zwei Mal in der Liga ran und wurde im Oktober mit einem Profivertrag ausgestattet. Soll aber den nächsten Schritt in der U19 machen, für die er in zwölf Einsätzen neun Tore erzielte.

Mario Schragl
Der Österreicher ist die Nummer drei, saß nach seiner Beförderung aus der Karlsruher U19 vier Mal bei den Profis auf der Bank.

Alexander Siebeck
Spielte bereits in der Vorsaison keine Rolle unter Schwartz und ließ sich nach Cottbus verliehen. Nach seiner Rückkehr hat sich an seinem Status nichts geändert, er stand noch nicht im Spieltagskader.

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