KFC Uerdingen: Baustelle Innenverteidigung

Dünne Personaldecke im Zentrum.

Andreas Maxsö in Aktion.

Könnte der einzig gelernte Innenverteidiger des KFC gegen Großaspach sein: Andreas Maxsö. ©imago images/MaBoSport

Einen Fehlstart legte der KFC Uerdingen mit vier Punkten zwar nicht hin, doch mit den Ambitionen der Krefelder ist Tabellenplatz neun natürlich nicht vereinbar. Um nach einem durchwachsenen Jahr oben anzugreifen, wurde vor allem die Innenverteidigung im Sommer umgebaut.

Auf die Abgänge von Mario Erb und des bereits für die Rückrunde suspendierten Christopher Schorch reagierte der KFC lediglich mit einer Neuverpflichtung, Andreas Maxsö kam vom FC Zürich. Neben Dominic Maroh und Assani Lukimya ist der Däne damit lediglich einer von drei gelernten Innenverteidigern im Uerdinger Kader.

Defensive Aussetzer wie im Vorjahr

Stabil wirkte die Abwehrzentrale aber nur beim Auftakt gegen Halle. Beim 2:2 gegen Unterhaching erwischte das Duo Maxsö/Lukimya dann einen gebrauchten Tag. Vor dem 0:1 agierte Lukimya als einer von drei Krefeldern zu zögerlich. Den zweiten Gegentreffer leitete er mit einer verunglückten Ballannahme ein, ehe Maxsö sich von Moritz Heinrich mit einer einfachen Körpertäuschung verladen ließ.

Die Entstehung beider Treffer erinnerte stark an die Vorsaison, in der Uerdingen gemeinsam mit Absteiger Aalen die zweitschwächste Defensive (62 Gegentore) stellte. Zu große Abstände im Abwehrverbund, gepaart mit eklatanten individuellen Aussetzern zogen sich quasi wie ein roter Faden durch die Rückrunde.

Mbom, Konrad oder Kirchhoff?

Vor der Fahrt nach Großaspach am kommenden Wochenende muss Trainer Heiko Vogel daher dringend defensive Lösungsansätze finden. Da Lukimya nach seiner roten Karte definitiv fehlen wird und Maroh, den eine angebrochene Rippe bereits die letzten beiden Spieltage kostete, fraglich ist, bleibt mit Maxsö lediglich ein gelernter Innenverteidiger übrig.

Gegen Unterhaching rückte Youngster Jean Manuel Mbom nach dem Platzverweis aus dem defensiven Mittelfeld in die Viererkette und könnte dort auch beim „Dorfklub“ eine Option sein. Neben Manuel Konrad könnte aber auch Jan Kirchhoff umfunktioniert werden – vorausgesetzt, der Kapitän kuriert seine Knieprellung rechtzeitig aus und ist nicht als Stabilisator vor der Abwehr eingeplant.

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