KFC Uerdingen: Erbs Rückkehr erhöht die Möglichkeiten

Kapitän nach drei Monaten wieder im Mannschaftstraining

Mario Erb im Einsatz.

Ist wieder an Bord des KFC Uerdingen: Mario Erb. ©Imago/Eibner

Für Mario Erb war die Hinrunde bereits Ende September vorbei. Der Kapitän des KFC Uerdingen brach sich beim 2:1-Sieg über Fortuna Köln den Schienbeinkopf, musste bereits zur Halbzeit ausgewechselt werden und fehlte die nächsten drei Monate.

Im Trainingslager des Aufsteigers im türkischen Belek schwitzt der Innenverteidiger jetzt für sein Comeback und nimmt bereits wieder am Mannschaftstraining teil.

Ich habe mich wohl gefühlt, das Knie hat keine Probleme gemacht. (Mario Erb über die Rückkehr ins Mannschaftstraining)

„Ich hatte für die letzten zehn Tage vor dem Trainingslager einen Übungsplan bekommen, so dass ich Gas geben konnte. Ein Sieben-gegen-Sieben, so eine Spielform, ist dann aber noch etwas Anderes, als wenn du jetzt einen 400- oder 600-Meter-Lauf machst. Ich habe mich aber wohl gefühlt, das Knie hat keine Probleme gemacht“, sagte er der Westdeutschen Zeitung.

KFC-Coach Stefan Krämer wird sich freuen, schließlich war der Kapitän bis zu seiner Verletzung gesetzt, verpasste an den ersten neun Spieltagen der Saison keine Minute. Mit der Rückkehr des 28-Jährigen in den Spielbetrieb steht Krämer vor einem Problem, um das ihn einige Kollegen beneiden werden.

Rückkehr zur Dreierkette?

Denn in Erbs Abwesenheit machte das Duo Dominic Maroh und Christopher Schorsch einen guten Job in der Innenverteidigung. Vor allem Maroh überzeugte und etablierte sich als Abwehrchef. Dass Krämer die erst- und zweitligaerfahrene Nachverpflichtung aus der Startelf nimmt, darf bezweifelt werden.

Doch Schorsch, der die Mannschaft ab dem 11. Spieltag als Kapitän aufs Feld führte, muss nicht unbedingt um seinen Stammplatz fürchten. Gegen die Fortuna ließ Krämer bereits mit einer Dreierkette spielen, bis Erbs Verletzung die Umstellung auf eine Viererkette erzwang. Denkbar, dass der Cheftrainer in den verbleibenden Testspielen erneut mit drei Innenverteidigern spielen lässt.

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