KFC Uerdingen: Gelingt gegen den KSC die Wende?

Meier appelliert an Teamgeist

Dominic Maroh im Gespräch mit Stefan Aigner

Viel zu besprechen gibt es derzeit bei Dominic Maroh (l.) und Co. ©Imago/Noah Wedel

Hinter dem KFC Uerdingen liegt eine Woche, in deren Mittelpunkt die Aufarbeitung der 0:4-Niederlage gegen Halle stand und aus der die Verpflichtung von Frank Heinemann resultierte. Der Coach wird künftig als zusätzlicher Co-Trainer unter Norbert Meier fungieren.

Gleichzeitig musste das Trainerteam des KFC die Mannschaft auf die erwartet schwere Partie gegen den KSC vorbereiten, wo Meier wieder die Grundtugenden von seiner Mannschaft erwartet. „Die Mannschaft muss sich einig sein auf dem Feld. Teamwork, Fehler des anderen ausbügeln wollen, Zweikämpfe gewinnen wollen“, so der Trainer im Kicker (Ausgabe vom 07.03.2019).

Vorsicht kurz vor der Halbzeit

Außerdem appelliert Meier an das Selbstbewusstsein seiner Truppe: „Wir müssen einfach mal wieder beweisen, dass wir auch wer sind. Wir sind nicht die Aufbauhilfe für andere.“ Ob dem KFC das allerdings gelingt?

Aus statistischer Sicht spricht wenig für Uerdingen. Bereits in der letzten Woche berichteten wir über die Schwächen des Aufsteigers in der ersten Halbzeit. Jetzt kommt ein Gegner, der zur Halbzeit bereits zehnmal in Führung lag.

Die Torstatistiken der beiden Mannschaften weisen außerdem aus: Karlsruhe traf bereits elfmal zwischen der 31. und der 45. Minute – Ligabestwert. Der KFC Uerdingen kassierte in diesem Zeitraum bereits acht Gegentore – der zweithöchste Wert.

Traut sich Meier Personalwechsel?

Dazu kommt, dass sich Karlsruhe auswärts äußerst stabil präsentiert und erst eine Partie in fremden Stadien verlor. Die Elf von Trainer Alois Schwartz kommt zudem mit genau dem Selbstbewusstsein, resultierend aus dem 2:1-Sieg gegen Tabellenführer Osnabrück letzte Woche, nach dem der KFC gerade fahndet.

Finden könnte es Meier in den Ersatzspielern. Mario Erb würde die Mentalität mitbringen, die der Trainer sucht. Ihm wäre es zuzutrauen, das Abwehr-Zentrum zu stabilisieren. Johannes Dörfer, der zuletzt immer weniger gefragt war, könnte ein Stück weit die Unbeschwertheit in die Mannschaft bringen, die ihr fehlt. Mit Qualität könnte Oguzhan Kefkir aufwarten, der zuletzt nicht mal mehr im Kader stand.

Wer letztlich auch gegen den KSC aufläuft, Trainer Meier will sehen, „dass wir das Spiel annehmen und den Fans vermitteln, die am vergangenen Wochenende den weiten Weg nach Halle gefahren sind, dass wir hier für den KFC alles geben“.  Und am Ende gibt es doch noch einen kleinen statistischen Mutmacher für Uerdingen: Von den letzten fünf Heimspielen wurde nur eins verloren.

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