KFC Uerdingen: Gespräche mit Rodriguez laufen

Mehr Auswahl auf den Flügeln

Roberto Rodriguez (l.) setzt sich gegen Stefan Aigner durch.

Im Testspiel noch Gegner, bald schon Mitspieler? Roberto Rodriguez (l.) im Duell mit Stefan Aigner. ©Imago/Geisser

UPDATE 21.01.2019: Am späten Sonntag Abend hat der KFC die Verpflichtung von Roberto Rodriguez bekannt gegeben. Hier geht’s zum Artikel.

Der KFC rüstet für die Rückrunde und das Aufstiegsrennen nach und steht kurz vor der Verpflichtung von Roberto Rodriguez. Der 28-Jährige, der auf beiden Flügeln auflaufen kann, steht aktuell noch beim FC Zürich unter Vertrag, gegen den sich Krefeld in einem Testspiel während des Trainingslagers mit 3:1 durchsetzte.

Rodriguez erzielte dabei den zwischenzeitlichen Ausgleich für den zwölffachen Meister der Schweiz. „Die Gespräche sind sehr weit fortgeschritten“, sagte KFC-Geschäftsführer Nikolas Weinhart gegenüber der Rheinischen Post.

Erfahrung in der Schweiz, Italien und Deutschland

Der Rechtsfuß, dessen Bruder Ricardo fünfeinhalb Jahre lang für den VfL Wolfsburg auflief, wurde in der Jugend des Grasshoppers Club Zürich ausgebildet. Über Bellinzona und St. Gallen wechselte er 2015 nach Italien zu Novara.

Die Rückrunde 2015/16 verbrachte der Schweizer auf Leihbasis bei Zweitligist Greuther Fürth. Für das „Kleeblatt“ wurde er in vier Zweitliga-Partien eingewechselt. Danach kehrte er in seine Geburtsstadt Zürich zurück und schloss sich dort dem FC an, für den er in 87 Pflichtspielen 19 Treffer erzielte und 13 weitere vorbereitete.

Alternative auf den Flügeln sinnvoll

In Uerdingen wird sich der ehemalige U20-Nationalspieler der Schweiz auf den Flügeln aber erstmal hinten anstellen müssen. Auf der linken Seite ist Oguzhan Kefkir gesetzt, auf rechts fand Maximilian Beister zuletzt seine Form aus dem Aufstiegsjahr wieder und erzielte in den fünf Spielen vor der Winterpause fünf Treffer.

Mit Johannes Dörfler, Ali Ibrahimaj und Maurice Litka hat KFC-Coach Stefan Krämer bislang drei Alternativen. Da Ibrahimaj nach einem Muskelriss im Oberschenkel noch länger ausfällt und St. Pauli-Leihgabe Litka immer wieder von Verletzungen ausgebremst wurde, macht es mit Blick auf die Ambitionen der Uerdinger durchaus Sinn, auf den Flügeln personell nachzulegen. 

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