KFC Uerdingen: Grotenburg wird nicht fertig

Auch 2020/21 keine Heimspiele

Autor: Simon Thijs Veröffentlicht: Freitag, 21.02.2020 | 09:37

Grotenburg Stadion in Krefeld

Die Grotenburg ist nur für die Regionalliga ausreichend. ©Imago images/Revierfoto

Der KFC Uerdingen wird auch in der kommenden Saison nicht in der heimischen Grotenburg spielen. Das Stadion wird anders als angekündigt auch in diesem Sommer nicht drittligagerecht umgebaut sein. Das vermeldete FuPa.net.

Wohin es dann für die Krefelder geht, muss nun dringlichst geklärt werden, denn am 2. März müssen die Lizenzunterlagen beim DFB eingereicht sein. Im ersten Jahr nach dem Aufstieg trug der KFC seine Heimspiele in Duisburg aus, durch den Abstieg der "Zebras" fiel diese Option im letzten Sommer weg und Düsseldorf wurde die neue Ausweichheimat.

Bleibt Ponomarev?

Sportlich hat sich das vor allem in dieser Saison als echter Nachteil entpuppt. Vor den geisterhaften Kulissen im riesigen Stadion der Fortuna holte die Mannschaft des Trainerduos Stefan Reisinger/Daniel Steuernagel erst 14 Punkte, nur drei Teams punkteten weniger in Heimspielen. Hinzu kommen die schlechten Trainingsbedingungen an der Grotenburg, durch die das Profi-Team immer wieder die Trainingsplätze wechseln muss.

Doch eine erneute Spielzeit im Exil könnte noch viel gravierendere Folgen haben, denn Investor Mikhail Ponomarev hatte ursprünglich konstatiert, eine dritte Saison in einer fremden Arena werde es mit ihm nicht geben. 

Fiele der Geldgeber tatsächlich weg, würde das wohl auch das Ende der Drittligazugehörigkeit bedeuten. Schon die Kosten für die Miete eines fremden Stadions würden die Möglichkeiten der Uerdinger ohne die finanzielle Unterstützung des Russen überfordern.

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