KFC Uerdingen: Meier nach Pleite konsterniert

"Die Leistung ist überhaupt nicht diskutierbar."

Norbert Meier als Trainer des KFC Uerdingen

Steht vor der schweren Aufgabe, seine Mannschaft wieder aufzurichten: Norbert Meier. ©Imago/Revierfoto

Mit 0:4 schlich der KFC Uerdingen gestern in Halle vom Platz, wobei die Truppe von Trainer Norbert Meier noch Glück hatte: Die Niederlage hätte sogar höher ausfallen können. Dementsprechend enttäuscht waren alle Beteiligten des ambitionierten Aufsteigers nach dem Spiel, allen voran Meier selbst.

„Die Leistung ist überhaupt nicht diskutierbar, nicht entschuldbar. Normalerweise musst du dich eine Stunde in die Kurve stellen und die Fans höchstpersönlich nach Hause fahren“, sagte der Coach enttäuscht am Mikrofon von MagentaSport.

Allgemeine Ratlosigkeit

Insbesondere die eigenen Fehler, wie vor dem 0:2, gaben dem Coach zu denken, Meier nannte die Spielweise seiner Mannschaft „verantwortungslos“. Eine Erklärung für den Auftritt seiner Elf hatte der Coach allerdings nicht parat.

Auch Dominic Maroh zeigte sich nach der Partie ratlos, fand es vor allemunerklärlich, dass wir uns immer so schwer tun, ins Spiel zu kommen.“ Dieses Problem zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison des KFC.

Keine Mannschaft schießt weniger Tore in der ersten Halbzeit als Uerdingen, damit einher geht auch die Statistik, dass kein Team seltener zur Halbzeit in Führung liegt. Dass allerdings selbst erfahrene Spieler wie Maroh, der über 200 Profispiele auf dem Buckel hat, ratlos sind, zeigt die festgefahrene Situation in Uerdingen.

An welchen Stellschrauben wird gedreht?

Möglicherweise würde in der kommenden Partie nächsten Freitag gegen den KSC etwas frischer Wind guttun. Mario Erb würde sich für die Startelf anbieten, ebenso wie der flinke Johannes Dörfler. Insgesamt muss die Abstimmung untereinander, einhergehend mit der Laufbereitschaft, dringend verbessert werden, um gegen Karlsruhe etwas mitzunehmen.

Denn die trotz der schwachen Leistung gegen Halle gute Nachricht für Uerdingen ist: Auch nach jetzt sieben Spielen in Folge ohne Sieg sind die Aufstiegsränge noch in Reichweite. Um diese zu erreichen, ist ein „Dreier“ gegen den KSC aber Pflicht.

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