KFC Uerdingen: Ponomarev sieht Ende von 50+1

"Wird es bald nicht mehr geben."

Mikhail Ponomarev ist Investor beim KFC Uerdingen

Mikhail Ponomarev investiert neben Fußball auch im Eishockey. ©Imago/Revierfoto

Seine Mannschaft machte KFC Uerdingens Investor Mikhail Ponomarev beim 2:0 über den VfR Aalen wieder einmal Freude, kletterte sie doch zumindest vorübergehend auf den zweiten Platz. So kommt man dem erhofften Durchmarsch in die 2. Bundesliga wieder etwas näher. Die Investition soll sich schließlich auszahlen und noch nicht am Ende sein.

Sie wird es bald nicht mehr geben. (Ponomarev über die 50+1-Regel)

Im Gespräch mit dem WDR machte Ponomarev keinen Hehl daraus, dass er die 50+1 Regel ähnlich wie sein Pendant bei 1860 München Hasan Ismaik als Hindernis ansieht, das aber seiner Ansicht nach bald Geschichte sein dürfte: „Die deutsche Fußballgemeinde wird Stück für Stück das Ziel haben, diese Regelung aufzulösen. Sie wird es bald nicht mehr geben.“  

Gegensatz-Duell mit Cottbus

Sollte dies eintreten, könnte er dem KFC noch mehr Mittel zur Verfügung stellen. Aktuell sehe er seinen Verein nicht in einer bevorteilten Position in der 3. Liga. „Vielleicht haben wir ein bisschen besser Möglichkeiten, wie aber auch sieben oder acht andere Klubs in der Liga. Aber dann ist es eine Frage von Prioritäten. Wir investieren eben viel in die erste Mannschaft,“ erklärt er den gut bestückten Kader der Krefelder.

Wie viel besser die Voraussetzungen beim KFC tatsächlich sind, könnte nächste Woche mehr als deutlich werden, wenn es ins Duell gegen Mit-Aufsteiger Energie Cottbus geht. Während der Klub vom Niederrhein mit vielen Neuzugängen den Aufstieg im Blick hat, richten sich die Lausitzer, bei denen Coach Pele Wollitz um jede Spieler-Verpflichtung ringen muss, auf Abstiegskampf ein.

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