KFC Uerdingen: Reisinger vermisst die „Geilheit“

Nicht genug Zug zum Tor

Stefan Reisinger vom KFC Uerdingen

Stefan Reisinger hat die Stürmergene noch immer in sich. ©Imago images/Revierfoto

Mit dem 0:0 gegen Magdeburg bleibt Stefan Reisinger nach seiner vorübergehenden Amtsübernahme als Trainer ungeschlagen. Auch wenn ein Punkt gegen den zehn Spiele ungeschlagenen FCM als Erfolg gewertet werden kann, könnte der KFC Uerdingen allerdings dennoch am Ende des Spieltags auf einem Abstiegsplatz stehen.

Offensive Wechsel verpuffen

Ein noch nach Abpfiff deutlich motivierter Reisinger erklärte gegenüber Magenta Sport warum es zum Sieg nicht reichte: „Die Entschlossenheit im letzten Drittel auch mal reinzugehen, es erzwingen zu wollen, das hat mir heute wirklich gefehlt.“ Trotz mehrere offensiver Wechsel änderte sich an diesem Bild nichts.

Für die Partie gegen 1860 will der Interims-Coach nun diese Aspekten verbessern: „Am Torabschluss, an der Geilheit, den Ball, wollen, ich muss es mir eins gegen eins zutrauen, in die Box rein, da ist es gefährlich: Da arbeiten wir zwar immer dran, aber dann müssen wir das eben noch mehr machen!“

Als ehemaliger Stürmer mit 54 Zweitligatoren weiß der 38-Jährige wovon er spricht. Der Strafraum war sein Revier, doch seine Spieler zeigen ihm eben in diesem Raum zuwenig Mut.

Ob er selbst die Gelegenheit bekommt, die Vorbereitung auf das Spiel gegen die „Löwen“ in der Länderspielpause durchzuziehen ist aber unwahrscheinlich. Da Reisinger die Lizenz fehlt, muss zumindest offiziell ein anderer Cheftrainer installiert werden. Wie die „Bild“ berichtet, soll Stefan Effenberg der neue Trainer oder in offizieller Funktion Manager werden und bereits am heutigen Samstag vorgestellt werden.

Der frühere Nationalspieler galt schon im vergangenen Jahr als Kandidat auf die Nachfolge von Stefan Krämer, saß damals auch schon neben Präsident Ponomarev auf der Tribüne.

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