KFC Uerdingen: Vogel mit klaren Worten

Nach Pokal-Aus gegen Rot-Weiss Essen

Heiko Vogel vom KFC Uerdingen

Heiko Vogel hadert mit dem fehlenden Glück seiner Elf. ©Imago images/Revierfoto

Im Niederrhein-Pokal gegen Rot-Weiß Essen hätte der KFC Uerdingen den schlechten Saisonstart zumindest teilweise vergessen lassen können. Stattdessen gab es ein frühes Ausscheiden, bei dem die Tore zum 1:2 auch noch von den beiden Ex-KFC-Spielern Oguzhan Kefkir und Joshua Endres besorgt wurden.

Trainer Heiko Vogel sparte nach dem Spiel auf der Pressekonferenz nicht mit Lob für den Regionalligisten und sprach von einem völlig verdienten Sieg: „Das war Fußball. Was zu wenig Fußball war, war das von meiner Mannschaft.“ Dennoch habe er Möglichkeiten gesehen, das Spiel zu gewinnen, bemängelte aber die Präzision.

Boere und Ibrahimaj als Lichtblicke

Wirkte der 43-Jährige zunächst sehr gefasst, reagierte er doch ungehalten auf Fragen nach der Einstellung seiner Elf. Kritik an mangelnder Körpersprache nach dem 0:2 wollte er nicht gelten lassen, räumte aber ein, dass die Spieler sich nach dem Abpfiff zumindest zum Fanblock hätten begeben müssen.

Ausgeschieden im Pokal, in der Liga auf einem Abstiegsplatz gibt es zur Zeit Grund genug für eine gewisse Dünnhäutigkeit beim Trainer. Einzige Lichtblicke waren Neuzugang Tom Boere, der sich gleich mit einem Tor einfügte und von Vogel auch besonders gelobt wurde.

Daneben gab Ali Ibrahimaj sein Comeback nach langer Verletzung. So kann der Ausfall von Adriano Grimaldi zumindest quantitativ aufgefangen werden.

Nach der Ländespielpause geht es für die Krefelder nach Zwickau. Gegen den FSV gab es in der letzten Saison zwei Niederlagen. Sollte das erneut der Fall sein, dürfte die Luft für Heiko Vogel trotz jüngster Versicherungen durch Präsident Ponomarev sehr dünn werden.

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