KFC Uerdingen will auch den FCK niederringen

Nach vier Niederlagen gegen die "Roten Teufel"

Autor: Simon Thijs Veröffentlicht: Donnerstag, 17.12.2020 | 13:00
Stefan Krämer vom KFC Uerdingen

Stefan Krämer hat seine Mannschaft trotz Unruhe im Griff. ©Imago images/MaBoSport

Das große Beben beim KFC Uerdingen, die möglicherweise fatale Nachricht des Aussteigs von Präsident und Geldgeber Mikahail Ponomarev geht anscheinend spurlos an der Mannschaft vorbei. Drei Spiele in Folge sind die Krefelder ungeschlagen, ließen gegen die starken Offensiven von Dynamo Dresden, Türkgücü München und gestern Viktoria Köln kein Tor zu.

Motivationsprobleme haben die Spieler von Coach Stefan Krämer also nicht, kam die kleine Serie doch vor allem auf Basis kämpferischer Tugenden zu Stande. „Die laufen um jeden Zentimeter, da ist sich keiner auch nur für einen Weg zu schade“, lobte ein sichtlich stolzer Trainer seine Schützlinge bei „Magenta Sport“.

Wer 1:0 führt, …

Mit derselben Mentalität soll es auch am Samstag gegen den FCK klappen. Die „Roten Teufel“ stecken nach vier Spielen ohne Sieg in einer Abwärtsspirale, doch muss sich Uerdingen in Acht nehmen.

Alle vier Partien in der 3. Liga gingen nämlich an die Pfälzer und das sogar recht deutlich: 2:0, 4:2, 3:0 und 4:0 siegte Kaiserslautern in den letzten beiden Spielzeiten.

Dennoch liegt der Druck auf jeden Fall beim FCK, der gegen 1860 München ein 0:3 verdauen musste. „Nach dem frühen Gegentreffer hat man gemerkt, wie verunsichert die Mannschaft ist und das den Spielern das Selbstvertrauen fehlt“, analysierte Lauterns Trainer Jeff Saibene auf der PK vor dem Duell mit dem vermeintlichen Lieblingsgegner und sprach damit genau das an, was gegen den KFC tunlichst vermieden werden sollte, nämlich ein Rückstand.

Nur dem SC Verl gelang es nämlich in dieser Saison dem KFC Uerdingen nach einer 1:0-Führung noch sämtliche Punkte zu entreißen.