KFC Uerdingen: Zwischenbilanz der Neuzugänge 2018

Vier Neue schlugen ein

Stefan Aigner (r.) im Duell mit Mirnes Pepic.

Auf Anhieb eine Verstärkung für den KFC: Stefan Aigner (r.). ©Imago/Revierfoto

Der KFC Uerdingen ist kein normaler Aufsteiger, wie einige große Namen unter den 14 Neuzugängen im Sommer bewiesen. Auch tabellarisch wirkt sich das natürlich aus, auf dem Relegationsplatz lauernd startet Uerdingen in die Rückrunde, um nach dem Durchmarsch im vergangenen Jahr erneut eine Klasse nach oben zu steigen. Doch wie haben sich die Neuzugänge in den bisherigen 20 Partien geschlagen? Liga-Drei.de zieht Bilanz.

Guter Griff:

Stefan Aigner
Kam mit der geballten Erfahrung von über 270 Bundes- und Zweitliga-Partien aus Colorado nach Deutschland zurück. Traf im ersten Spiel, blühte dann als Mittelstürmer auf und steht aktuell bei sechs Saisontoren. Darf seine Rolle als Führungsspieler gerne lautstärker ausleben,

Manuel Konrad
Nach seinem Wechsel aus Dresden im defensiven Mittelfeld gesetzt, stand an 16 Spieltagen in der Startelf. Hat mit sechs gelben Karten bewiesen, dass er die kampfbetonte 3. Liga angenommen hat.

Kevin Großkreutz
Ist seit seinem Wechsel aus Darmstadt hinten rechts gesetzt. Der 30-Jährige ist das personifizierte Kratzen, Kämpfen & Beissen, das in der 3. Liga immer gerne beschworen wird. Setzte auch offensiv Akzente und bereitete zwei Treffer vor.

Dominic Maroh
War nach dem Abstieg des 1. FC Köln vereinslos, ehe Uerdingen im September zuschlug. Etablierte sich auf Anhieb als Abwehrchef in der Innenverteidigung. Verpasste eine Partie krankheitsbedingt, stand sonst in elf Partien immer über die volle Distanz auf dem Feld.

Ausbaufähig:

Necirwan Khalil Mohammad
Für den 26-Jährigen ging es aus der Regionalliga von Wiedenbrück eine Klasse höher. Kam erst Mitte Dezember zu seinem ersten Drittliga-Einsätzen, als er gegen Wehen Wiesbaden und Unterhaching eingewechselt wurde. Im defensiven Mittelfeld nur Ergänzungsspieler.

Robert Müller
Der Innenverteidiger kam von Ligakonkurrent Aalen, konnte sich aber nicht durchsetzen. Schaffte es an elf Spieltagen gar nicht erst in den Kader, hielt aber die Füße still und stellte die Mannschaft in den Vordergrund. Durfte gegen Jahresende zwei Mal über 90 Minuten ran und machte seine Sache gut.

Ali Ibrahimaj
Der Neuzugang aus Sandhausen avancierte gleich zum Leistungsträger und erzielte drei Treffer in zehn Spielen, ist aber vom Verletzungspech verfolgt. Verpasste zwischenzeitlich fünf Partien mit einem Meniskuseinriss, seit Anfang Dezember fehlt er auf Grund eines Oberschenkelmuskelrisses. Ausfalldauer: Mehrere Monate.

Maurice Litka
Die Leihgabe des FC St. Pauli kämpfte sich nach einem Bänderriss in der Schulter in der Vorbereitung in die Mannschaft, wurde dann aber erneut von Verletzungen zurückgeworfen. Starkes Comeback mit Tor und Vorlage gegen Cottbus. Wenn er fit bleibt, eine Verstärkung.

Patrick Pflücke
Der Mittelfeldspieler kam von der zweiten Mannschaft Borussia Dortmunds. Spielte bisher nur eine Nebenrolle, saß in neun Partien ohne Einwechslung auf der Bank. Durfte in seinen fünf Einsätzen, einer davon in der Startelf, nie länger als eine Stunde ran.

Samed Yesil
Das einstige Ausnahmetalent wollte in Uerdingen einen neuen Anlauf nehmen, bislang gelang das aber nicht. Wurde zwei Mal eingewechselt und spielte dabei lediglich elf Minuten. Stand Ende Oktober das letzte Mal im Spieltagskader.

Nicht zu bewerten:

Dennis Daube
Bereits bei seinen Ex-Klubs St. Pauli und Union wurde der zentrale Mittelfeldspieler immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen. Dieses Pech blieb ihm auch in Uerdingen treu, erst drei Einsätze stehen in der Statistik. Laboriert derzeit an einem Riss des Innenbandes im Knie sowie einer Verletzung am Meniskus.

Lukas Schelenz
Der im Nachwuchs des 1. FC Nürnberg und RB Leipzig ausgebildete 19-Jährige spielte keine Rolle im Drittliga-Kader. Saß nur an den ersten fünf Spieltagen auf der Bank, spielte bislang aber keine Minute.

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