Sonnenhof Großaspach: Besonderes Spiel gegen den FCK

Zapel will endlich Zählbares

Oliver Zapel gegen Duisburg.

Heiß auf die Roten Teufel: SGA-Coach Oliver Zapel. ©imago images/Team 2

Déjà-vu für Sonnenhof Großaspach: Wie schon in der letzten Saison trifft der selbsternannte Dorfklub am 2. Spieltag auf den 1. FC Kaiserslautern. Diesmal wird Sascha Hildmann aber beim FCK statt bei der SGA auf der Bank sitzen, dort nahm sein Vorgänger Oliver Zapel erneut Platz.

Für ihn hingegen ist es eine Premiere, der 51-Jährige trifft erstmals in einem Pflichtspiel auf die Pfälzer. Respekt ist da, aber nach dem mutigen Auftritt zum Start gegen Duisburg auch Selbstvertrauen. Denn Großaspach verkaufte sich weitaus teurer, als es das nackte Ergebnis von 1:4 ausdrückt.

Spielerisches Ausrufezeichen in Duisburg

„Wir haben in Duisburg 75 Minuten alles umgesetzt, was wir in der Vorbereitung angedeutet haben, haben hoch gepresst, hatten gute Balleroberungen und Ballbesitzstafetten sowie ein Torchancen-Plus von acht zu sechs“, war Zapel gegenüber Liga-Drei.de mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden. Verständlich, schließlich gehört Schneid dazu, einen Absteiger auswärts bereits in dessen Spieleröffnung unter Druck zu setzen.

So durfte sich Zapels Truppe im Anschluss zwar über viele Schulterklopfer freuen, „doch davon können wir uns nichts kaufen“, weiß der Übungsleiter. Neben dem Auftreten war aber auch die Atmosphäre in Duisburg ein Vorgeschmack auf das Duell mit dem FCK, das kein typisches Heimspiel sein wird.

„Wir spielen immer noch als Dorfklub gegen den großen FCK, erwarten bis zu 5.000 Gästefans bei uns. Es wird eine tolle Kulisse bei diesem Heimspiel-Auftakt, auf die wir uns alle sehr freuen. Ich hoffe, unsere Fans spüren, dass sie mit Lautstärke dagegenhalten müssen“, hofft Zapel auf den eigenen Anhang.

Kleine Änderungen wegen Hercher

Dieser jubelte bis vor kurzem noch mit Philipp Hercher, der am Samstag als Gegner in die Mechatronik Arena zurückkehrt. Dass der 23-Jährige noch große Teile der Vorbereitung mitmachte und den Zapelschen Überfall-Fußball somit bestens kennt, wird sich unmittelbar auf die Partie auswirken.

„Wir werden uns daher sicherlich etwas anders verhalten, als er das vielleicht noch kannte“, hat Zapel aber bereits einen Plan im Hinterkopf. Dieser Plan dürfte aber erneut vor Mut strotzen. Diesen ließen die Pfälzer bei ihrem Auftakt gegen Unterhaching über weite Strecken vermissen.

Sollte sich der FCK auch in Großaspach für diesen Ansatz entscheiden, würde das dem Dorfklub und seiner offensiven Ausrichtung wohl in die Karten spielen. Zumal die Vorfreude auf das erste Heimspiel bei der SGA nicht nur bei Zapel riesig ist, schließlich fand in der Vorbereitung kein Testspiel in der heimischen Arena statt.

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