Überraschender Trainerwechsel in Regensburg – Geschäftsführer-Aus in Ulm

Die Liga nähert sich dem Endspurt

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 10.03.26 | 12:59
© IMAGO / Eibner Europa

Nicht mehr Trainer in Regensburg: Michael Wimmer. © IMAGO / Eibner Europa

Zehn Spieltage sind in der 3. Liga noch zu absolvieren, womit es langsam, aber sicher in die heiße Phase geht – wobei mit Blick auf die Tabelle zumindest in Sachen Abstieg bereits eine Vorentscheidung gefallen scheint. Ins Aufstiegsrennen hingegen sind noch acht Mannschaften involviert und es könnten in diesem Bereich richtig spannende, letzte Spieltage werden. Noch bewegen sich die Teams aber erst auf die Zielgerade hin, begleitet von interessanten und zugleich teilweise überraschenden Personalien.

Der SSV Jahn Regensburg verkündete völlig unerwartet den Abgang von Trainer Michael Wimmer, der auf eigenen Wunsch den Verein verlässt, um bei Holstein Kiel als Co-Trainer von Tim Walter anzuheuern. Wimmers bisheriger Co-Trainer Munier Raychouni übernimmt interimsweise das Kommando, ist aber nicht als Dauerlösung vorgesehen. Stattdessen hat der Jahn verkündet, sich direkt mit der Neubesetzung des Cheftrainerpostens zu beschäftigen.

Wiethaup wechselt zum KSC

Ebenfalls einen überraschenden Abgang abseits des Spielfeldes vermeldet der SSV Ulm. Der Vertrag mit dem erst zum 1. Dezember 2025 installierten Geschäftsführer Stephan Schwarz wurde mit sofortiger Wirkung und in gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst. Grund dafür sind unterschiedliche Auffassungen über die Gegenwart und Zukunft der Spatzen, denen bei acht Punkten Rückstand ans rettende Ufer der zweite Abstieg in Serie droht.

Aufsteigen könnte hingegen Kevin Wiethaup, der mit dem VfL Osnabrück die Tabelle anführt, selbst aber nun schon frühzeitig die Entscheidung getroffen hat, ab Sommer einen anderen Weg einzuschlagen. Der 20 Jahre alte Mittelfeldspieler hat das Angebot zur Vertragsverlängerung ausgeschlagen und stattdessen beim Karlsruher SC unterschrieben. Bitter für den VfL, dass der Youngster den Verein ablösefrei verlässt.

Rot-Weiss Essen darf unterdessen auf ein früheres Comeback von Jakob Golz hoffen. Nach einem Ende Januar erlittenen Teilanriss des Innenbandes wurde die Rückkehr des 23-Jährigen eigentlich erst nach der Länderspielpause und damit Anfang April erwartet. Nun aber könnte Golz bereits am 22. März zum Auswärtsspiel bei Viktoria Köln zurückkehren.